Josefschule möchte Dachboden ausbauen
Bild: Reinhardt
Die Josefschule benötigt zusätzliche Räumlichkeiten – sowohl für die Offene Ganztagsbetreuung im Nachmittagsbereich als auch für Differenzierungsmaßnahmen am Vormittag.
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Darüber informierte Fachbereichsleiter Wilhelm Towara in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften. Aloys Rohling, Rektor der Josefschule, hatte in zwei Schreiben im April und im Juni auf die Notwendigkeit der Erweiterung hingewiesen. Der Schulleiter erläuterte die geplanten Maßnahmen. Für die täglichen Sprachkurse für Quereinsteiger, für ehrenamtliche Hilfen im Vormittagsbereich, für die Soziale Gruppe (Jugendhilfe Bethel), für Prüfungsgespräche mit Lehramtsanwärtern, Elterngespräche sowie Gruppenarbeiten fehlten Ausweichmöglichkeiten, so Rohling. In der ersten Etage des Anbaus hinter der Mensa ließe sich dieser Raum einfach schaffen. Dort sei Platz vorhanden.

„Hinzu kommt die stetig steigende Zahl unserer OGGS-Kinder“, schrieb Rohling in seinem Brief im Juni. „Ausgelegt waren die Räumlichkeiten anfangs für eine Gruppe von 25 Kindern. Zurzeit sind wir bei 66. Hier kommt es immer wieder zu erheblichen Engpässen.“

Mit der Schaffung von zwei neuen Räumen biete sich zusätzlich die Möglichkeit, einen davon zu Stoßzeiten bei der Essensausgabe mit zu nutzen. „Auf dem vorhandenen Dachboden können zwei Räume entstehen, die durch eine Verlängerung des bestehenden Dachausbaus sinnvoll erschlossen werden können“, schreibt der Schulleiter. Notwendig seien zusätzlich einige Dachfenster zur Belichtung. Heizung und Strom lägen in unmittelbarer Nähe.

Heiko König von der Gemeindeverwaltung habe nach mehreren Begehungen mit dem Schulleiter eine Kostenschätzung von 50 000 Euro abgegeben. „Da wir aus dem Jahr 2015 etwa 20 000 Euro für Investitionen zurückgehalten und gespart haben, wäre etwa knapp die Hälfte der Kosten bereits gedeckt“, erläuterte Aloys Rohling den Ausschussmitgliedern in der Sitzung. Für das Jahr 2017 seien für einen Außenanstrich des alten Schulgebäudes 30 000 Euro vorgesehen. „Das Geld würden wir lieber für den Ausbau verwenden“, so der Rektor.

Ob das Vorhaben umgesetzt werden kann, soll erst in den Haushaltsberatungen entschieden werden. Bis dahin sollen den Ausschüssen sowie dem Gemeinderat noch eventuelle Alternativen, deren Kosten und die Finanzierungsmöglichkeiten vorgestellt werden.

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