Jürgen Lohmann bleibt als Vorsitzender im Amt
Bild: Schäfer
Setzen sich weiter mit Nachdruck für die Umgehung ein: (hinten v. l.) André Kunst, Antonius Beermann, Erich Bäcker, Bürgermeister Marco Diethelm, Bernhard Petermann, Gottfried Göcke, (vorn v. l.) Gerhard Beilmann, Jürgen Lohmann, Thomas Welle und Günter Wittkowski.
Bild: Schäfer

Auch der vakante Posten des ersten Stellvertreters wurde besetzt: mit Thomas Welle, Geschäftsführer von Tennispoint. Als zweiter Stellvertreter bleibt Bernhard Petermann (CDU) dabei. Bestätigt wurde auch Schatzmeister Günter Wittkowski (UWG). Verabschiedet wurden Katharina von Alven, die die Öffentlichkeitsarbeit des 83 Mitglieder zählenden Vereins organisierte. Ebenso wie Hendrik Menzefricke-Koitz (Beisitzer) stellte sie sich nicht zur Wiederwahl. Beiden galt der Dank des Vorsitzenden. „Dein Name wird immer mit Spielzeugautos verbunden bleiben“, sagte Lohmann zu Menzefricke-Koitz und hatte dabei den gelungenen Weltrekord-Versuch aus dem Jahr 2013 im Blick. Als Beisitzer komplettiert jetzt Gottfried Göcke (FDP) das Team, zu dem noch Erich Bäcker (SPD), Antonius Beermann (UWG) und Gerhard Beilmann (CDU) gehören. Um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich künftig André Kunst (UWG). Damit sei es gelungen, den parteipolitischen Proporz der B 64n-Befürworter im Vorstand beizubehalten, freute sich Jürgen Lohmann. Und auch die Wirtschaft sei mit im Boot, was für das Vereinsanliegen und die Realisierung der Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz als Teil der Verbindung der Oberzentren Bielefeld und Münster von enormer Bedeutung sei.

Aufwind durch die Höherstufung

Im Rahmen der gut besuchten Versammlung stellte Lohmann heraus, dass nach dem Aufwind durch die Höherstufung der B 64 n im Bundesverkehrswegeplan zwei wichtige Jahre vor dem Verein lägen. „Wenn der Bundestag im Dezember 2016 endgültig beschließt und der Bundesverkehrswegeplan Gesetzescharakter bekommt, werden wir uns 2017 wieder sehr intensiv einbringen“, sagte der Vorsitzende. „Unser Abschnitt sollte so schnell wie möglich in die Planfeststellung“, bezog er sich auf Herzebrock-Carholz. Und betonte, dass „die Gemeinde weiter als die umliegenden Kommunen“ sei, was den Planungsstand angehe. Zur aktuellen Entwicklung und zu den Fakten, die für die B 64n sprechen, nahm Bürgermeister Marco Diethelm Stellung. Er unterstrich, dass selbst nach einem Gutachten der Neubau-Kritiker der Nutzen der B 64 n weit über dem kritischen Grenzwert liege.

SOCIAL BOOKMARKS