Jugendarbeit ist gut aufgestellt
Bild: Reinhardt
Rundgang: (v. l.) Andrea Lohnherr und Ralf Brester führten die Ausschussmitglieder durch das umgebaute Clarholzer Jugendzentrum Pentagon.
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Das Gremium tagte am Mittwoch aus gegebenem Anlass im Clarholzer Jugendzentrum Pentagon. Die Ausschussmitglieder begannen ihre Sitzung mit einem Rundgang durch das renovierte Gebäude, lernten Bastel-, Computer- und Gruppenräume kennen sowie das umgebaute Büro, in dem jetzt auch Platz für individuelle Beratungsgespräche ist.

Drei hauptberufliche Fachkräfte teilen sich in Herzebrock-Clarholz in der Offenen Jugendarbeit zwei Vollzeitstellen. Frank Börgerding leitet das Jugendhaus Klein Bonum in Herzebrock, Andrea Lohnherr das Pentagon. Da sie nur eine halbe Stelle besetzt, wird sie von Ralf Brester unterstützt. Außerdem sind zehn Honorarkräfte und zwei Praktikanten im Einsatz. Sie alle ermöglichten gemeinsam mit ehrenamtlichen Kräften im Jahr 2010 etwa 1900 Stunden Offene Treffs und 2500 Stunden Bildungsangebote. Die Kosten der Jugendarbeit von 152 400 Euro werden zu 54 Prozent (81 900 Euro) durch Landes- und Kreismittel finanziert. Die verbleibenden 46 Prozent (70 500 Euro) trägt die Gemeinde.

Die Jugendhausleiter berichteten außer über die alltägliche Arbeit in ihren Häusern auch über besondere Projekte. Ralf Brester stellte die Vater-Sohn-Kanutour vor, die im vergangenen Jahr aufgrund der großen Nachfrage gleich zweimal hintereinander veranstaltet wurde. Frank Börgerding informierte über das „Kraftwerk“, den Fitnessraum in der Brandenburghalle, der vom Jugendhaus Klein Bonum genutzt wird und von den Jugendlichen bestens angenommen wird. Andrea Lohnherr kündigte ein Medienprojekt für Eltern an, das für dieses Jahr geplant ist: „Viele Eltern fühlen sich unsicher, was neue Medien angeht“, so die Pentagon-Leiterin. Deshalb soll es in dem Projekt verschiedene Themenschwerpunkte wie Fernsehen, Computer- und Konsolenspiele, Handy, Internetsicherheit, Soziale Netzwerke und Computergrundlagen geben.

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