Jugendfeuerwehr erhält Verstärkung
Bild: Wiemer
Am Feuerwehrgerätehaus Herzebrock treffen sich wöchentlich 20 Jugendliche zu Übungsabenden. Die Feuerwehrleitung, Kommunalpolitik und Verwaltungsvertreter sagten Danke für den Einsatz der Ausbilder.
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Seit annähernd 50 Jahren kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr Herzebrock-Clarholz intensiv um die Ausbildung ihres Nachwuchses. Außer einer feuerwehrtechnischen Ausbildung gehören Sport, Spiel und Wettkämpfe auf Kreisebene dazu. Ausbildungsleiter Sven Göries freute sich über die Verstärkung der Jugendfeuerwehr, die somit 20 Mitglieder zählt, wie er im Gerätehaus Herzebrock erläuterte.

Esther Marie Hüsch stellte die Aktivitäten der vergangenen Monate vor. Das Pfingstzeltlager in Otterndorf sei ein echter Höhepunkt gewesen, sagte sie. Sehr gut abgeschnitten hatte das Team aus Herzebrock-Clarholz beim Kreisjugendfeuerwehrtreffen in Rietberg. Weniger erfolgreich verlief die Orientierungsfahrt in Versmold. Als Letztplatzierte hieß es, die rote Laterne mit nach Hause zu nehmen. Wehrführer Franz-Josef Toppmöller aber war stolz. „Ein kleines bisschen besser dürft ihr noch werden – ohne Unfall, das ist das wichtigste“, merkte er an.

Als Neuzugänge hieß er Dennis Hagemann, Mats Kampschnieder, Ben Kleinhans, Lennart Kloke, Max Köring sowie Zachary Termini willkommen. Die erste Stufe des Ausbildungsnachweises Jugendflamme nahmen Henning Buschmeier, Paulina Bultmann, Ilaine Zoey Dammann, Josephine Dammann, Bastian Fürbach, Timo Große, Emilie Heitmann, Malin Höner, Esther Marie Hüsch, Linus Kloke, Carl-Henning Siebert, Jan Konstantin Stendel sowie Erik Westkämper entgegen.

Dank geht an die Ausbilder

Ein Dank Toppmöllers ging an das Ausbilderteam mit Sven Göries, Stephan Toppmöller, Michael Heuckmann, Lea Klöpperpieper, Lars Ahlke, Daniel Reichelt und Maximilian Hövekamp, der neu dabei ist. Anerkennung zollten auch Erich Bäcker, stellvertretender Bürgermeister, und Reinhard Mainka aus dem Rathaus.

Wenig Verständnis zeigte Erich Bäcker für Angriffe auf ehrenamtliche Rettungskräfte im Einsatz. „Dort ist die Politik gefragt“, unterstrich er. Bäcker stellte der Freiwilligen Feuerwehr einen Betrag von 200 000 Euro für die Anschaffung eines Tank-Löschfahrzeugs für den Löschzug Quenhorn sowie 20 000 Euro für die Erneuerung der Einsatzzentrale des Gerätehauses Herzebrock in Aussicht. Jeweils 7500 Euro stehen in diesem und im nächsten Jahr für die Umstellung auf Digitalfunk zur Verfügung.

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