Jung-dynamischer Thron in Herzebrock
Bild: Reinhardt
Mit sieben Paaren und den Thronoffizieren präsentierte sich die Throngesellschaft um das Königspaar Jochen Heitmann und Jutta Ewerszumrode am Montagabend bei der Proklamation am Schützenheim.
Bild: Reinhardt

Christian und Barbara Brand gesellten sich noch zusätzlich zu Norbert und Barbara Dreisilker, Alexander und Deborah Habrich, Bernhard und Lydia Hinkerohe, Christian und Nicole Kemper, Jürgen und Monika Rüsel sowie Gerd und Steffi Waltermann. Am Ehrentisch im Festzelt mussten deshalb später noch weitere Stühle aufgestellt werden.

Die Stimmung war bestens. Ausgelassen heizte die neue Throngesellschaft beim Festball den befreundeten Gastvereinen ein und ließ auf ein abwechslungsreiches Regierungsjahr hoffen. Es scheint die jung-dynamische Throngesellschaft zu sein, die sich Horst Schnitker schon vor dem Vogelschießen gewünscht hatte.

Für eine Überraschung sorgten Freunde aus dem Gold-Tanz-Kursus des Königspaars Jochen Heitmann und Jutta Ewerszumrode. Sie traten sowohl am Straßenrand als auch im Festzelt als Cheerleader auf und präsentierten ihr Motto auf einer Tafel: „Können nix und trinken fix – wir gratulieren“.

Parallel zum Vogelschießen war am Montagvormittag auf dem Schießstand im Schützenheim auch um die Damenschützenkette geschossen worden. Dabei konnte sich diesmal Gaby Herzog mit 98 Ringen durchsetzen.

Spannend war es bereits am Sonntagabend beim Schießen um den Pokal des Heimatvereins zugegangen. Dabei mussten Vorjahressiegerin Nicole Kemper und Bernhard Potthoff mit jeweils 28 Ringen ins Stechen. Zweimal traten sie noch gegeneinander an, bevor sich erneut Nicole Kemper den Pokal sichern konnte. Er wurde ihr am Montagnachmittag vom Vorsitzenden des Heimatvereins, Dieter Mersmann, überreicht.

Reichlich Applaus gab es bei der Auszeichnung der Insignienschützen. Denn zum ersten Mal war dabei der 87-Jährige Bernhard Wöstmann erfolgreich. Das Ehrenmitglied der Gilde hatte mit dem 168. Schuss den Apfel abgeschossen. „So etwas gibt es nur in Herzebrock“, freute sich Horst Schnitker.

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