Kamelle satt beim Umzug in Möhler
Das Kinderprinzenpaar machte seine Sache beim Umzug in Möhler prima: Vanessa Hollenbeck und Mario Besselmann grüßten das Volk.

Im Festzelt heizten die Jecken nach dem Auftakt in der Tat gut ein. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straße, als sich der Zug – wie immer pünktlich – in Bewegung setzte. „Möhler Helau!“ ging es zwischen Besuchern und Teilnehmern hin und her, Kamelle flogen in hohem Bogen von den Wagen, und das reichlich. Sehr zur Freude der vielen kostümierten Kinder, die in Möhler stets einen tollen Anlaufpunkt finden.

Treu zur karnevalistischen Tradition hielten bei der 14. Auflage die Ehrengarde „Frei Weg“ Lette und der Spielmannszug Herzebrock, die das Treiben musikalisch begleiteten. Zwar finden sich keine politischen Themen, doch die braucht der Karneval am Axtbach auch nicht. Schließlich ist man nicht am Rhein und weiß lokal zu feiern.

Ein bunter Mix aus einfallsreichen Kostümierungen und guter Laune macht den Karnevalsumzug in Möhler aus. Der Wagen zur „Rettung der Deutschen Sprache“, der DRK-Kindergarten Raabestraße, Fußgruppen und andere Aktive reihten sich aneinander. Erneut mit dabei die Mitglieder des Throns 2006/2007 der Schützengilde, die „Die Hochzeit des Jahres“ aus dem Himalaya-Staat Bhutan kostümiert darstellten.

Auch die berühmten Mäuse Mickie und Minnie waren auf den Beinen, inszeniert mit Licht- und Musikeffekten. „Zwerge, die sind klein und zart, Zwerge tragen einen Bart, Zwerge aus dem Brocker Wald, machen heut‘ in Möhler halt“: Eher derb als elfengleich bereicherte eine lustige Gruppe unter diesem Motto den Zug.

Mit dabei auch violette Schafe aus dem neuen Herzebrocker Kolpinghaus: „Ist das Schaf schön kross und braun, hängt es am Elektrozaun“, verkündetet die Gruppe. Na da sollten die Schäfer wohl einen guten Blick auf ihre putzigen Tiere behalten.

Eingereiht hatte sich auch das Kinderprinzenpaar Vanessa Hollenbeck und Mario Besselmann. Sie absolvierten ihre Aufgabe hervorragend. Viel Spaß hatte ferner das Kantholzprinzenpaar mit Johanna Ostkamp und Michael Tigges. „Der Michael möchte am liebsten alles aus Kanthölzern bauen“, stellte die Zugbegleitung zum ungewöhnlichen Titel der beiden fest.

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