Kindergärten sind das Ziel von Einbrechern
Kindergärten sind derzeit ein bevorzugtes Ziel von Kriminellen.

In der Nacht zum Mittwoch hat die Alarmanlage eines Kindergartens an der Schomäckerstraße einen Einbrecher in die Flucht getrieben. Gegen 2 Uhr, so heißt es im Bericht der Polizei, habe der Mann zunächst versucht, eine Tür und ein Fenster aufzuhebeln. Als das misslang, schlug er die Fensterscheibe zu den Büroräumen ein und stieg in das Gebäude ein. Dabei löste er die Alarmanlage des Kindergartens aus.

Das Geräusch rief einen Zeugen auf den Plan, der noch sah, wie der Einbrecher aus einem links des Haupteingangs befindlichen Fenster stieg und zu einem Auto ging. Der Kriminelle fuhr dann ohne Licht über die Schomäckerstraße in Fahrtrichtung Herzebrock davon. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen vermutlich nichts. Der Einbrecher wird wie folgt beschrieben: etwa Mitte 40, dickliche, stämmige Statur, dunkles Haar, knielanger Parka, dunkel gekleidet. Der Täter war mit einem neueren, „rundlicheren“, dunklen Kleinwagen unterwegs.

In derselben Nacht hebelten Ganoven die Terrassentür zum Familienzentrum an der Jahnstraße auf. In einem Büro wurden sämtliche Schränke und Schubladen durchsucht. Es wurde mindestens ein Laptop gestohlen, wie die Polizei mitteilt. Auch ein Kindergarten am Postweg war das Ziel der Einbrecher. Dort blieb es jedoch beim Versuch. Es gelang den Tätern nicht, ins Haus zu gelangen – die Türen hielten den Aufbruchversuchen stand.

In der Nacht zum Donnerstag war eine Einrichtung an der Schulstraße das Ziel von Kriminellen. Der Versuch, Türen und Fenster aufzuhebeln, scheiterte jedoch.

Eingebrochen wurde in derselben Nacht in die Lagerhalle einer Firma für Natursteine an der Dieselstraße. Die Eindringlinge brachen eine Nebeneingangstür auf. Drinnen hebelten sie einen Süßigkeiten- und einen Heißgetränkeautomaten auf und stahlen das Münzgeld sowie Kleingeld aus Büros.

Die Polizei sucht in allen Fällen Zeugen. Wer hat zur Tatzeit oder in den Tagen vor den Einbrüchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet? Hinweise nehmen die ermittelnden Beamten in Rheda-Wiedenbrück unter 05242/41000 entgegen.

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