Kita-Fläche an Berliner Straße im Gespräch
Noch ist nichts entschieden: Aber die Fläche am Ende der Berliner Straße kristallisiert sich als wahrscheinlichster Standort heraus.

In einer Vorlage wird über die Entwicklung informiert, die auf dem Bedarf einer mindestens zweigruppigen Einrichtung für Herzebrock gründet. Die Erweiterung einer bestehenden Kita kam nicht in Betracht. Die Gemeindeverwaltung untersuchte jetzt zwölf mögliche Standorte hinsichtlich des Baurechts und der Verfügbarkeit. Allerdings ohne konkretes Ergebnis. Im August fand daraufhin mit Vertretern des Kreises Gütersloh, unter anderem zuständig und verantwortlich für Kinderbetreuungsplätze in Herzebrock-Clarholz, ein Gespräch statt. Seitens der Kreisbehörde wurde eine Standortuntersuchung durch die Gemeinde angeregt. Der Fokus sollte auf der Genehmigungsfähigkeit möglicher Flächen liegen. „Die Verwaltung hat sich dieser Aufgabe zusammen mit dem Stadtplanungsbüro Tischmann und Schrooten unverzüglich gestellt“, heißt es in der Vorlage. Dabei sei eine sinnvolle Verteilung der Kindergärten in Herzebrock berücksichtigt und das Untersuchungsgebiet auf den Osten des Orts begrenzt worden. Letzteres umfasste die Siedlung Südhoff, Boland, Glockenteich und Schemmwiese/Am Hallenbad.

Keiner der acht dort betrachteten Standorte habe sich als völlig problemlos erwiesen, fasst die Verwaltung die Ergebnisse zusammen. Städtebaulich hätten sich zwei Standorte als relativ gleichrangig erwiesen: einmal eine 3000 Quadratmeter große Fläche an den Straßen Am Wald/Fürst-Adolf-Straße und zum Zweiten eine rund 2500 Quadratmeter große Fläche am Ende der Berliner Straße, die aktuell als Wiese mit „teils markantem Baum- und Gehölzbestand“ – so heißt es in den Ausführungen des Büros – genutzt wird. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD), künftiger Träger der Einrichtung, richtete nach Auswertung der Untersuchung eine Bauvoranfrage für beide Standorte an den Kreis Gütersloh. Diese wurden unter Beteiligung der Fachdienststellen geprüft. Eine Genehmigungsfähigkeit wurde nur für den Standort Berliner Straße in Aussicht gestellt.

Gleichzeitig wies der Kreis darauf hin, dass zur Absicherung des Standorts eine Änderung des Flächennutzungsplans notwendig ist. Dort ist die Fläche noch für die Landwirtschaft vermerkt. Das soll sich durch Entscheidungen der Kommunalpolitik ändern. Ziel ist die Darstellung als Gemeinbedarfsfläche für eine Kindertagesstätte. Der Planungsausschuss tagt am Montag, 27. November, ab 18 Uhr im Rathaus.

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