Klar Schiff am Ufer des Pixeler Sees
Bild: Ibeler
Das Einpflanzen von Weiden oder Schilfrohr dient zur Uferbefestigung.
Bild: Ibeler

An den Ufern brachte das Team außerdem Befestigungspflanzen an. Bei 35 Grad Hitze und strahlendem Sonnenschein kamen die Ehrenamtlichen ganz schön ins Schwitzen. Eine Runde Schwimmen in dem glasklaren Wasser des Pixeler Sees kam dennoch nicht in Frage. „Viel zu gefährlich“, sagte Gewässerwart Ludger Kintrup. Baden sei in dem Baggersee, an dem noch gearbeitet wird, strengstens verboten. Auch Hunde dürften nicht ins Wasser. Sie würden die Fischbrut an den Ufern losreißen und damit komplett vernichten.

Dem FSV steht der Pixeler See seit 2011 als weiteres großes Angel-Gewässer außer dem Brocksee (seit 2003) zur Verfügung. Mittlerweile hat sich die Mitgliederzahl des Vereins auf 100 erhöht, dazu zählen 20 Jugendliche und Kinder. Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht die Liebe zur Natur und das Fischen. Zahlreiche Angel-Aktivitäten – dazu gehören auch Hochseeangelfahrten oder Jugendnachtangel-Veranstaltungen – prägen das Vereinsleben. Die ehrenamtliche Gewässerpflege verbinden die Mitglieder mit einem geselligen und gemütlichen Beisammensein.

„Es gibt noch viel zu tun“

„Es gibt noch viel zu tun“, stellt Kintrup heraus. Die künstlich angelegten Landzungen am Pixeler See müssen an den Ufern noch mit ausreichend Pflanzen versehen werden. „Sonst spült das Wasser den angefahrenen Sand sofort wieder weg“, betont der Gewässer-Fachmann. Die Angler sorgen auch für Laichhilfen, die den Fischen wie Karpfen, Hechte, Barsche, Zander oder Aale an den kahlen Ufern nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Wilde Wasservögel haben für die Artenvielfalt im Pixeler See gesorgt. In ihrem Gefieder bleibt oft Brut aus anderen Gewässern hängen, die sich dann löst und erfolgreich aufgeht.

 „Am Brocksee sind wir fertig“, sagte Walter Elpert, als er gegen Mittag mit drei weiteren Helfern am Pixeler See eintraf. Die ins kühle Wasser gestellten Getränke fanden bei den Helfern reißenden Absatz. Sie ließen den Sommer-Einsatztag mit einem geselligen Beisammensein ausklingen.

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