Kleintierschau lockt zahlreiche Besucher 
Bild: Borgelt
Siegerehrung der Züchter des Rassegeflügelzuchtvereins Herzebrock von 1905 mit (vorn v. l.) den Kindern Malon Burow, Simon Burow, Max Lahrkamp und Fabian Sandforth.
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Stratmann moderierte die Eröffnung für die beteiligten Vereine, den Rassegeflügelzuchtverein Herzebrock von 1905, den Rassekaninchenzuchtverein W375 Rheda-Herzebrock von 1931 und den Wienerclub W217 Ostwestfalen. Zusammen stellten sie knapp 500 Tiere aus, 218 Rassekaninchen, 101 Wiener und 160 Stück Rassegeflügel, Ziergeflügel, Gänse, Enten, Hühner, Wachteln und Tauben.

„Haustierhaltung ist abwechslungsreich und spannend, der Umgang mit Rassetieren einfach faszinierend“, sagte Karl Stratmann. Das frische Frühstücksei und Fleisch von natürlich gehaltenen Tieren seien einfach unschlagbar.

Grußworte und Preise überbrachten Norbert Flaskamp (stellvertretender Bürgermeister Rheda-Wiedenbrück), Anna Grundmann (Volksbank Herzebrock), Dieter Stürz (Wiener Club), Horst Lünstroth (Rassegeflügelzuchtverein) und Bernd Lohöfer-Marotz (Rassekaninchenzuchtverein).

Der neue Bürgermeister Marco Diethelm eröffnete die achte Gemeinschaftsschau. „Wir leben in einer hoch technisierten Welt, die immer schnelllebiger ist“, sagte er. Dabei dürfe der Blick auf die Tiere jedoch nicht verlorengehen.

Max Lahrkamp züchtet Sundheimer. Sie stehen auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. „Ende Mai habe ich die Tiere bekommen“, erzählte der Zwölfjährige. Fünf Hähne und zehn Hennen. Sein Wunsch war es, große Hühner zu züchten. In einem Katalog suchte er die vom Aussterben bedrohte Rasse aus. „Das Schönste war das erste Ei“, berichtete der Junge strahlend.

Meike Mischke saß am Spinnrad und verarbeitete die ganz weiche Angorawolle. Sie hat kein Fett. „Spinnen ist total entspannend“, erzählte sie.

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