Krematorium mit Café könnte entstehen
Bild: Schäfer
Die Trauerhalle gehört zum Kommunalfriedhof an der Gütersloher Straße. Auf angrenzenden Flächen könnte ein Krematorium entstehen.  
Bild: Schäfer

Der Planungsausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am Montag, 18. November, ab 18 Uhr im Rathaus mit dem Thema beschäftigen.

Zu den Hintergründen äußerte sich am Freitagnachmittag Bürgermeister Marco Diethelm (CDU) auf „Glocke“-Nachfrage. Demnach würde die Gemeinde selbst nicht als Betreiberin auftreten. Externe Interessenten hätten konkrete Anfragen zu solch einem Projekt gestellt, so das Gemeindeoberhaupt.

Politischer Beschluss steht noch aus

Aufgrund dessen habe die Gemeinde eine Markterkundung durchgeführt sowie eine rechtliche Beratung in Anspruch genommen. Möglich wäre der Betrieb in Form einer Konzessionsstruktur, so Marco Diethelm. Das sichere der Gemeinde einen gewissen Einfluss, stellt er fest. Er weist auf den eventuellen Anschluss einer Gastronomie am Krematorium hin. Damit könnte das Fehlen geeigneter Orte für ein Beerdigungscafé vielleicht ein Stück weit kompensiert werden. Letztlich stehe ein politischer Beschluss zu dem Thema aber noch aus, betonte er.

Positives Signal aus dem Fachausschuss

Ein erstes Signal hat der Planungsausschuss aber laut Vorlage bereits gegeben. „Der Planungsausschuss hat sich mit der Möglichkeit einer Nutzung der Flächen für ein Krematorium mit angeschlossener Gastronomie (Café) befasst und diese grundsätzlich befürwortet“, heißt es.

Entstehen könnte der Bau auf den Wiesen am Kommunalfriedhof an der Gütersloher Straße. Die sind bis dato als Erweiterung für den Friedhof vorgesehen. Soll ein Krematorium gebaut werden, muss ein Bebauungsplan aufgestellt sowie der Flächennutzungsplan geändert werden. An Planungskosten würden nach ersten Schätzungen rund 25000 Euro zusammenkommen.

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