Küchenbrand: Ein Verletzter in Klinik
Foto: Eickhoff
Nachdem in einer Küche ein Feuer ausgebrochen war, musste ein Bewohner einer Unterkunft für Arbeitnehmer aus der Fleischindustrie, der in einem umfunktionierten Verwaltungsgebäude an der Daimlerstraße in Herzebrock-Clarholz wohnt, ins Krankenhaus.
Foto: Eickhoff

Zunächst war der Löschzug Herzebrock alarmiert worden, weil die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudes bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh ausgelöst hatte. Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, wurde auch der Löschzug Clarholz hinzugerufen, ferner der Einsatzleitwagen aus Möhler und die Drehleiter aus Rheda. Vier Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um den Brand in der Küche zu bekämpfen und die Anwesenden zu evakuieren.

31 Menschen im Gebäude

Nach Angaben von Feuerwehrchef Franz-Josef Toppmöller hielten sich von den 41 gemeldeten Bewohnern 31 im Gebäude auf. Drei von ihnen mussten sich Rettungsdienstlich untersuchen lassen. Dazu eilten drei Rettungswagen aus Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück und Oelde zu dem Brandort, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug aus Rheda-Wiedenbrück. Während zwei Bewohner vor Ort wieder entlassen werden konnten, musste ein weiterer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Während der Löscharbeiten konnten die evakuierten Personen zum Schutz vor der Kälte in eine nahe Produktionshalle gehen. Hier wurden ihre Daten aufgenommen, die Mitarbeiter des Rettungsdienstes sprachen mit jedem Einzelnen, um festzustellen, ob sich sonst noch jemand Verletzungen oder Rauchgasvergiftungen zugezogen hatte.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde von der Feuerwehr das Gebäude mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht. Die 5. Etage blieb nach Angaben der Feuerwehr gesperrt und ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Alle anderen Etagen konnten nach dem Einsatz wieder von den Bewohnern benutzt werden.

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