Kulturförderpreis für die Craemer-Gruppe
Außenansicht des Zumbusch-Hauses, in dem sich das Museum befindet, das 2011 an der Clarholzer Straße 45 eröffnet wurde. Für ihr Engagement rund um die Errichtung und Förderung des Museums wird die Craemer-Gruppe mit dem OWL-Kulturförderpreis ausgezeichnet.

Die Preisübergabe findet am Donnerstag, 29. November, in Detmold statt.

Insgesamt 19 Bewerber haben sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Die drei Gewinner – ein kleines, ein mittleres und ein großes Unternehmen – zeichnen sich besonders durch die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Förderung und die Einbindung des kulturellen Engagements in die Unternehmenskommunikation aus, teilt die Entwicklungsgesellschaft mit.

Die Craemer-Gruppe wurde von der Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz vorgeschlagen. Sie erhält die Anerkennung in erster Linie für ihr Engagement rund um die Errichtung und Förderung des Caspar-Ritter-von-Zumbusch-Museums, das seit 2011 im Haus an der Clarholzer Straße 45 beheimatet ist und vom Herzebrocker Heimatverein betreut wird.

Außer der Craemer-Gruppe wurden der Weinhandel Plat aus Blomberg, die Seidensticker Gruppe aus Bielefeld sowie mit einem Sonderpreis die Synaxon AG aus Schloß Holte-Stukenbrock geehrt.

„Kultur schafft Gemeinschaft, stiftet Sinn und vermittelt Werte. Vor diesem Hintergrund ist das herausragende Engagement dieser Unternehmen für die Kultur in der Region vorbildhaft für unternehmerische Kulturförderung in Ostwestfalen-Lippe“, lobte die Schirmherrin und Jurymitglied, Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, am Montag bei der Bekanntgabe der Preisträger.

Die Craemer-Gruppe stellte das Geburtshaus des Bildhauers Caspar Ritter von Zumbusch der Gemeinde zur Verfügung und kam für die Sanierung auf. In der Region sei der Künstler nicht zuletzt durch das Standbild Kaiser Wilhelms I. an der Porta Westfalica oder die Marien-Säule in Paderborn bekannt. Alle fünf Jahre wird darüber hinaus von der Caspar-von-Zumbusch-Stiftung ein Preis an junge Künstler verliehen, deren Preisträger-Werke im Museum ausgestellt werden.

Dass Kultur im Unternehmensgedanken großgeschrieben werde, davon zeuge auch der Werkschor, der bereits seit 27 Jahren gefördert werde. In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Herzebrock leiste die Craemer-Gruppe einen wesentlichen Beitrag, um das Erbe zugänglich zu machen und lebendig zu halten, heißt es in der Urteilsbegründung der Jury.

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