Manfred Buller bleibt Vorsitzender
Bild: Darhoven
Die Geschicke des Rassekaninchenzuchtvereins Rheda-Herzebrock leiten unter anderem (v. l.) Dieter Stürz, Meike Mischke, Manfred Buller, Martin Böcker und Matthias Jüttner.
Bild: Darhoven

Im vorigen Jahr begann der 22-Jährige mit der Zucht von englischen Widdern im Farbschlag eisengrau-weiß – einer vom Aussterben bedrohten Nutztierrasse. Vor einer Woche zeigte sich das Ergebnis. Fünf Widderbabys liegen derzeit im Nest.

Manfred Buller, seit 2015 Vorsitzender des 40 Mitglieder starken Rassekaninchenzuchtvereins, freute sich mit Marcel Lückenotto über den Zuchterfolg. „Meines Wissens gab es zuletzt deutschlandweit nur noch drei Züchter, die sich dieser Rasse verschrieben hatten“, so Manfred Buller.

Genutzt hat der Vorsitzende das Zusammenkommen der zahlreichen Mitglieder auch, um sich bei den Aktiven für das vielseitige Engagement zu verschiedenen Anlässen zu bedanken. Besonders hob Buller während der Mitgliederversammlung im Gasthof Lönne Gerd Stork hervor. Er hält dem Verein W 375 seit 25 Jahren die Treue. Dafür wurde Stork zum Ehrenmitglied ernannt.

Dass die Mitglieder mit der Vereinsführung zufrieden sind, zeigte sich bei den Wahlen. Während Matthias Jüttner als Jugendleiter nicht mehr zur Verfügung stand und Marcel Lückenotto einstimmig als Nachfolger gewählt wurde, erfolgten einmütige Wiederwahlen von Manfred Buller als Vorsitzendem, Meike Mischke als seiner Stellvertreterin, Matthias Jüttner als Schriftführer, Martin Böcker als Kassierer sowie von Dieter Stürz als Zuchtwart und Tätowiermeister. Zweiter Tätowiermeister wurde Heinz Kaiser.

Neben zahlreichen Ausstellungen dürfen sich die 31 Alt- und neun Jungzüchter des Vereins Rheda-Herzebrock mit ihren Familien und Freunden auf ein Sommerfest im Juni, ein Landesjugendzeltlager zu Pfingsten und die Lokalschau am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Oktober, freuen.

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