Marco Diethelm plädiert in Berlin für B64n
Trafen sich in Berlin und diskutierten über die Umgehungsstraße B 64 n: (v. l.) die CDU-Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus und Reinhold Sendker (Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur), Bürgermeister Marco Diethelm und der CDU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange (Obmann im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten für den Kreis Warendorf, Reinhold Sendker, der auch stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Bundestages und Mitberichterstatter für den Bundesverkehrswegeplan ist, und dem Vorsitzenden der CDU-Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur, Ulrich Lange, sowie dem CDU-Bundestagsabgeordneten für den Kreis Gütersloh, Ralph Brinkhaus, unterstrich Diethelm die Notwendigkeit für eine schnelle Realisierung der B 64 n.

„Die B 64 n ist als künftige Verkehrsverbindung für die ganze Region sehr wichtig, denn sie verbindet die erfolgreichen Wirtschaftsräume Münster, Bielefeld und Paderborn. Da gibt es erhebliche Engpässe“, so Diethelm. Zudem erreiche man mit der Ortsumgehung eine erhebliche Entlastung der Anwohner und neue Möglichkeiten für die Stadtentwicklung. „Herzebrock-Clarholz ist durch die B 64 quasi viergeteilt“, erläuterte Diethelm. Außerdem sei ein stetiger Zuwachs an Verkehr zu erwarten.

Der neue Bundesverkehrswegeplan befindet sich zurzeit in der Planung. Die Bundesländer haben viele Projekte angemeldet. Sie werden vom Bundesverkehrsministerium bewertet. Ulrich Lange erklärte, dass die Projekte gute Chancen haben, die dem Gedanken des Netzzusammenhangs Rechnung tragen und zu mehr Verkehrssicherheit beitragen. Sendker betonte, dass eine hohe Priorisierung des Projekts B 64 n durch den Bund sehr wichtig sei und bekräftigte seine Unterstützung. Denn nur die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan wäre zu wenig, um eine Chance auf eine Realisierung des Projekts zu erhalten. Ziel ist es, den Bau der B 64 n in den vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans zu bringen.

Sendker wies in diesem Zusammenhang auf die Rolle des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) in diesem Verfahren hin, denn auch wenn der Bund grünes Licht gebe, könne trotzdem erst gebaut werden, wenn auch alle planerischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorlägen. Dafür trage das Land NRW die Verantwortung, denn nur die Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans bedeute nicht, dass dann sofort gebaut werden könne.

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