Mausgemöus lockt in den Saal Schlüter
Unterhielten die Gäste beim traditionellen Grünkohlessen: (v. l.) Leni Bühlmeier, Elisabeth Feldmann, Franz-Josef Kemper, Maria Rickel, Franz-Josef Tegelkamp Cilli Großecoßmann und Heinrich Klasmann.

Mit seinen an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gerichteten Wünschen für das Jahr 2016, sprach Heinrich Klasmann wohl vielen der Anwesenden aus dem Herzen. Selbstverständlich im allerschönsten Plattdeutsch.

Dem folgte ein kurzes Gedenken an die gestorbene Else Wöstheinrich, die in den vergangenen Jahrzehnten so manches Doönken zu erzählen wusste, sowie an den ebenfalls gestorbenen Bernhard Bellmann, der mit seinem Akkordeon den Krink ebenfalls Jahrzehnte musikalisch begleitete. Beide gehörten zu den Gründungsmitgliedern des Krinks. Und dann hieß es – zunächst musikalisch – „Oh Mausgemöus, oh Mausgemöus, wat bis du’n lecker Iärten“. Schmackhafter Grünkohl, Kohlwurst, Kassler und Bratkartoffeln bestätigten dann, was Maria Rembrink wohl einst mit dem von ihr verfassten Text des Liedes „Oh Mausgemöus“ zum Ausdruck bringen wollte.

Über Pläne in der Gemeinde wusste Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp einiges zu berichten. „Und sollten wir dann noch Geld übrig haben, bauen wir einen Tunnel zwischen Clarholz und Lette“ so seine abschließenden Worte.

„Dat Joar is üm“. Der von Helene Bühlmeier angestimmte Kanon zeigte auf vergnügliche Art, dass mehrmaliges gemeinsames Üben von Erfolg gekrönt sein kann. Das kleine Glück, ein Schlachtfest, wie es früher einmal war, unsere Gesundheitsreform in ihrer zwölften Phase sowie der Kirchgang einer Großfamilie waren nur einige der Themen, mit denen Maria Rickel, Elisabeth Feldmann, Heinrich Klasmann sowie Cilly Großecoßmann das Publikum im weiteren Verlauf des Abends vergnüglich zu unterhalten wussten. Plattdeutsches Liedgut, gesungen nach alt bekannten Melodien und von Franz-Josef Kemper mit seinem Akkordeon begleitet, rundeten das Programm des Abends ab.

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