Mehr als 30 Hilfeleistungen nach Starkregen
Bild: Gryga
Überflutete Straßen gab es nach dem Starkregen am Sonntag einige in der Gemeinde. Das Bild zeigt die Berliner Straße im Ortsteil Herzebrock unmittelbar nach dem Gewitter.
Bild: Gryga

Nach einem Blitzeinschlag gegen 15.30 Uhr startete die Serie der Hilfeleistungen, die insgesamt mehr als sieben Stunden lang lief. „Gegen 22.30 Uhr war dann alles beendet“, so Gemeindebrandmeister Franz Toppmöller.

Kalter Blitzeinschlag

Starkregen, heftige Gewitter, kräftige Windböen, Hagelschauer: In Herzebrock-Clarholz sorgte die Wetterlage für zahlreiche umgestürzte Bäume, einige überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Beim ersten Einsatz des Sonntags im Ortsteil Clarholz ging es glimpflich vonstatten. „Es war ein sogenannter kalter Blitzeinschlag, der kein Feuer verursachte“, kommentierte Toppmöller den Einsatz am Görgeskamp. Geringer Sachschaden war somit die Bilanz. Dann ging es Schlag auf Schlag: Die Ehrenamtlichen rückten unter anderem zu Wassereinsätzen am Weißen Venn, an der Kolpingstraße und an der Gütersloher Straße aus. Besonderes Engagement forderte die Lage am Glockenteich. Dort wurde mehr als zwei Stunden lang Wasser in den nahe gelegenen Vorfluter und Regenwasser aus Kellern gepumpt. Vorab war in Absprache und Zusammenarbeit mit dem Bauhof die Straße Wachfuß gesperrt worden, da sie aufgrund umgestürzter Bäume nicht mehr passierbar war. „Es waren mehrere große Eichen umgeknickt“, erklärte der Herzebrocker Wehrführer Toppmöller. Am Montagmorgen konnte der Wachfuß wieder freigegeben werden, nachdem eine externe Firma nach Informationen von Toppmöller die Hindernisse beseitigt hatte.

Bäume an mehreren Stellen umgestürzt

Umgestürzte und abgeknickte Bäume beschäftigten die Feuerwehrleute gleich mehrfach: Ob an der Gütersloher Straße, am Storksweg, der Rhedaer Straße oder an der Clarholzer Straße – an vielen Stellen hielt das Geäst den stürmischen Böen nicht stand. Gegen 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Hilfeleistung nach Quenhorn gerufen. Dort waren gleich mehrere Bäume auf den Udenbrink gefallen. Die Löschzüge Quenhorn und Herzebrock waren vor Ort. „Im Einsatz war auch die Drehleiter aus Langenberg. Anders ließen sich die Äste nicht wegschaffen“, sagte  Toppmöller. Nach mehr als drei Stunden Arbeit habe die Feuerwehr die Straße wieder frei geben können. Zwar hatte der Löschzug Möhler auf eigenem Gebiet keinen Einsatz, war aber andernorts dabei. Insgesamt registrierte die Feuerwehr in den zweiten Tageshälfte mehr als 30 Hilfeleistungen.

SOCIAL BOOKMARKS