Michaelschule soll vermietet werden
Archivbild: Reinhardt
Was aus dem Gebäude der Michaelschule werden soll, ist nach wie vor offen.
Archivbild: Reinhardt

Die Michaelschule soll in ihrer Gesamtheit mit Bestandschutz für den Kindergarten vermietet werden. „Anfragen für einzelne Räume liegen der Gemeindeverwaltung bereits vor“, sagte Bürgermeister Jürgen Lohmann. „Wir werden jetzt aber zunächst versuchen, die Michaelschule komplett zu vermieten“, so das Gemeindeoberhaupt.

Für einen Verkauf hatte sich zuvor Hendrik Menzefricke-Koitz ausgesprochen. Der FDP-Fraktionsvorsitzende schlug vor, einen Makler zu beauftragen, und die möglichen Angebote dann im Ausschuss zu prüfen. Der FDP-Fraktion sei wichtig, dass ein möglicher Verkauf eine deutliche Bereicherung mit sich bringen müsse. Hendrik Menzefricke-Koitz sprach davon, dass er sich einen Betriebskindergarten oder eine Fortbildungsakademie vorstellen könne. „Wir wollen keinen Verkauf um jeden Preis“, betonte auch FDP-Ratsherr Christian Kemper. „Es muss alles ins Konzept passen.“ Er verwies darauf, dass die Gemeinde in der Vergangenheit ja auch bereits Schulgebäude verkauft habe.

Gleichwohl konnten sich die anderen Ausschussmitglieder nicht mit einem Verkauf anfreunden. „Mit Blick auf den Kindergarten sollte man das Gebäude vermieten oder anderweitig nutzen“, sagte der UWG-Fraktionsvorsitzende Antonius Beermann. Auch CDU-Ratsherr Bernhard Nickel wollte eine Vermietung dem Verkauf vorziehen. „Wir sind alle noch unsicher“, fasste Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte (UWG) zusammen. „Aber wir brauchen auch keine schnelle Entscheidung.“

Die Vorsitzende des Bürgerzentrum St. Michael, Heike Wittop, und Kassiererin Ingeborg Lakebrink berichteten, dass das Bürgerzentrum trotz intensiver Recherche bislang wenig Rückmeldungen für eine Nutzung des Gebäudes erhalten habe. Das Bürgerzentrum ist Träger des Kindergartens St. Michael und Förderverein der Grundschule.

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