Miles Dunkel mit „Made in Germany“ vorn
Die erfolgreiche Helikopter-Mannschaft: (v. l.) Rael Lubner, Jenny Lubner, Gerd Guzicki, Jutta Guzicki, David Penger, Carlo Francis und Miles Dunkel.

 Der Herzebrocker stellte dort einen neuentwickelten Hubschrauber der Marke „Made in Germany“ der Weltöffentlichkeit vor. Nach langer Testphase in Deutschland machten sich die beiden Teampiloten und der Entwickler von Frankfurt aus auf den Weg nach Philadelphia. Im Gepäck befanden sich sechs voll ausgerüstete Helikopter und ein ganzer Koffer voller Ersatzteile. Nach acht Stunden Flug in Philadelphia angekommen, der große Schreck: Das wichtigste Gepäckstück von Miles Dunkel, ein auf seinen Flugstil eingestellter und eingeflogener Helikopter, fehlte. In der Not gab es nur eine Möglichkeit: Aus den mitgenommenen Ersatzteilen wurde unter Hochdruck und mit Nachtschichten ein neues Modell erstellt, das natürlich auch noch eingeflogen werden musste. Unendlich viele Telefonate brachten nach fünf Tagen ein erfreuliches Ergebnis: Das verschwundene Gepäckstück war wieder aufgetaucht und wurde Miles samt Inhalt persönlich überbracht.

1000 Piloten aus aller Welt

Dann ging es erwartungsvoll zu der Großveranstaltung mit mehr als 1000 Piloten aus aller Welt auf mehreren Flugfeldern. Klar, dass viel geflogen und gefachsimpelt wurden sowie viele neue Kontakte geknüpft wurden. Der „Heli“ aus Deutschland mit dem Namen Name „Diabolo“, belegte den ersten Platz im Tempowettbewerb, bei dem Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde erzielt wurden. Das war ein inoffizieller neuer Weltrekord. Die deutschen Piloten erreichten damit das erhoffte Ziel. Mit vielen einmaligen Erlebnissen trat die Gruppe den Heimflug an. Bilder von der Veranstaltung werden in Kürze auf der Internetseite des Modellflugvereins Condor Herzebrock zu sehen sein. Videos gibt es auf YouTube und auf der Internetseite von Miles Dunkel.

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