Mit Robotern auf Platz drei programmiert
Bild: Reinhardt
Freuen sich über den dritten Platz bei „Schüler experimentieren“: Lehrerin Marita Post sowie die Siebtklässler Paul Niessner und Tim Fischer.
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Und auch die Leiterin der Arbeitsgemeinschaft „Jugend forscht“ an der Von-Zumbusch-Realschule, Marita Post (kleines Bild), freute sich über die Platzierung: „Ein tolles Ergebnis. Paul und Tim überlegen jetzt schon, was sie im nächsten Jahr machen können. Der dritte Platz hat ihnen noch einmal einen richtigen Motivationsschub gegeben.“ Mit viel Elan sind Paul Niessner und Tim Fischer auch in diesem Jahr im Fachgebiet Technik an das Thema „Vom ersten Roboter bis zum Roboter der Zukunft“ herangegangen („Die Glocke“ berichtete). Zunächst bauten und programmierten sie den Roboter Asuro, eine Maschine auf dem heutigen Stand der Technik.

Gesamtpaket überzeugt

 Dann forschten die beiden Siebtklässler nach dem ersten Roboter und stießen auf Herons Wagen aus dem ersten Jahrhundert. Heron, ein griechischer Ingenieur und Mathematiker, konstruierte in Alexandria einen dreirädrigen Wagen für Theateraufführungen, der als Urvater der Roboter gilt. Und auch den „Heron-Roboter“ bauten die experimentierfreudigen Schüler nach. Dabei stellten sie fest, dass die Steuerung von Heron und Asuro fast identisch ist. „In 2000 Jahren hat sich fast nichts verändert, nur dass früher alles mechanisch statt computergesteuert funktionierte“, stellte Tim erstaunt fest. Darüber hinaus wagten die Realschüler auch noch einen Blick nach vorn. Der Roboter der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – dieses Gesamtpaket überzeugte die Jury. „In Herford ist es nicht einfach, unter die ersten drei Gewinner zu kommen. Unsere Schule hat es jetzt zum ersten Mal geschafft. Um so mehr freuen wir uns über die Platzierung“, betonte Lehrerin Marita Post am Sonntag.

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