Neue Gesichter im Kolpingvorstand
Bild: Reinhardt
Der Vorstand der Herzebrocker Kolpingsfamilie: (v. l.) Heike Badinski (Familienkreis Kunterbunt), Markus Drewes (Familienkreis Tigerenten), Andrea Berhorn (Kassiererin), Pastor Johannes Kudera, Dominik Wesdijk (Vorstandsteam), Bettina Bilke (Vorstandsteam), Werner Ahlke (Familienkreis Sterntaler), Stefan Jeska (Ansprechpartner Vorstandsteam), Helmut Schiwiaka (Seniorenvertreter), Gerd Hunkenschröder (Geistlicher Begleiter).
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Letzterer fungiert auch als Ansprechpartner des Teams. Andrea Berhorn hat sich aus dem Führungstrio verabschiedet, steht der Kolpingsfamilie aber jetzt als Kassiererin zur Verfügung. Sie löst Jochen Wiemann ab, der sich nach 23 Jahren nicht mehr zur Wahl stellte. Gänzlich zurückgezogen aus dem Vorstand hat sich nach 16 Jahren auch der bisherige Sprecher Franz-Josef Wonnemann.

Weiterhin vakant bleibt die Position des Schriftführers. Die Vorstandsmitglieder wollen sich dessen Aufgaben untereinander aufteilen. Der Familienkreis Pusteblume wird im Vorstand künftig von Julian Quante vertreten. Für die Stoppelhopser ist Marita Wördemann dabei. Da Dominik Wesdijk und Stefan Jeska aus dem Familienkreis Junge Wilde kommen, werden sie ihn ab sofort auch im Vorstand vertreten. Kassenprüfer wird Gerhard Pollmann. Er unterstützt damit künftig Josef Breische.

Alle Wahlen erfolgten einstimmig. „Wir danken euch allen“, sagte Bettina Bilke für das gesamte neue Vorstandsteam. „Die ersten drei Jahre waren sehr bereits sehr abwechslungsreich. Wir wurden immer gut von den alten Hasen Unterstützt. Das soll auch in Zukunft so weitergehen.“ Die Jahreshauptversammlung war außerdem von zahlreichen Berichten geprägt. So gaben alle Familienkreise einen Jahresrückblick. Neun Familien mischen bei den Tigerenten mit, seinerzeit der erste Familienkreis der Herzebrocker Kolpingsfamilie. „Der Zusammenhalt ist noch immer gut“, betonte Markus Drewes. Das gilt auch für den Kreis Pusteblume mit sieben Familien, die Sterntaler mit 36 Mitgliedern, die Stoppelhopser, die in der kommenden Woche ihr zehnjähriges Bestehen feiern, den Familienkreis Kunterbunt mit zehn Familien und die Jungen Wilden mit acht. Helmut Schiwiaka berichtete für die Senioren, von denen sich eine Gruppe im Zwei-Wochen-Rhythmus im Pfarrzentrum trifft und die zweite mit zahlreichen Unternehmungen ein volles Jahresprogramm vorweisen kann.

Zum letzten Mal legte Jochen Wiemann den Kassenbericht vor. Die Kolpingsfamilie konnte nach einem Minus 2013 im Jahr 2014 einen Überschuss von 3000 Euro erwirtschaften. Beim Weihnachtsmarkt wurden 1900 Euro eingenommen, beim Sommerfest 3500 Euro. „Die Kolpingsfamilie braucht das Sommerfest, um die laufenden Ausgaben zu decken“, so der Tenor. In diesem Jahr soll es am Samstag und Sonntag, 13. und 14 Juni, gefeiert werden.

„Das ist wirklich eine Ehre. Damit hätte ich nicht gerechnet.“ Mit diesen Worten bedankte sich Franz-Josef Wonnemann für eine Auszeichnung des Kolpingdiözesanverbands Paderborn. Der scheidende Vorsitzende erhielt ebenso wie Kassierer Jochen Wiemann den Ehrenbecher des Verbands für seine langjährigen Verdienste. Wonnemann ist seit 1985 Kolpingmitglied und war seit 1999 Vorsitzender. Wiemann trat 1989 in die Kolpingsfamilie ein und war seit 1992 als Kassierer im Einsatz. Er führte die Kolpingsfamilie sicher durch die Umstellung auf die elektronische Datenverarbeitung, auf den Euro und zuletzt auf die Single-Euro-Payments-Area (Sepa). „Ich habe eher im stillen Kämmerlein gewirkt“, gab sich der Herr der Kolping-Finanzen bescheiden.

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