Neues Mobiliar für die Gesamtschule
Bild: Schäfer
Neue Tische und Stühle für das flexible Klassenzimmer: Über dessen Inbetriebnahme freuten sich (hinten v. l.) Anna Bentfeld. Lehrer Volker Heidemann, Christian Abendroth, Jürgen Lohmann, Sabine Hengstenberg, Norbert Hülsmann, (vorn v. l.) Sven, Nico, Linus und Tom.
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Darüber  freut sich Leiterin Sabine Hengstenberg. Ermöglicht hat das flexible Klassenzimmer die Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz mit einer Spende in Höhe von 10 000 Euro. Jetzt trafen sich die Beteiligten zur Konzeptvorstellung. Im vergangenen Jahr habe er das Modell auf der Bildungsmesse Didakta kennengelernt, so der stellvertretende Schulleiter Christian Abendroth. Vor dem Hintergrund, dass eine Ganztagsschule auch andere Möglichkeiten der Möblierung erfordere, habe er sich eingehend informiert. Anders als die bisherige Ausstattung bieten beispielsweise die Stühle eine bewegliche Rückenlehne. „So kann man dem Körper mit unterschiedlichen Sitzpositionen etwas Gutes tun“, freute sich Abendroth über die Chance, das Raumkonzept jetzt in der Praxis zu testen. Die Entwicklung werde konsequent begleitet und aktualisiert.

Als ganzheitliches Konzept für zukunftsweisendes Lernen und Lehren stellte Expertin Anna Bentfeld, die die Umsetzung begleitet hat, das Konzept des flexiblen Klassenzimmer vor. Tische auf Rollen, farbige Stühle oder ein veränderbares Tafelsystem würden Gruppenarbeit unterschiedlicher Form ermöglichen.

Als Stiftungsgründer freute sich Norbert Hülsmann über die Nachhaltigkeit der Spende. „Wir suchen Projekte mit Langlebigkeit“, so Jürgen Lohmann als stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender. Er betonte, dass die Ausstattung nicht aus dem Schul- oder Gemeindeetat hätte finanziert werden können.

Genutzt wurde das flexible Klassenzimmer, das offiziell dem fünften Jahrgang der 280 Schüler zugeordnet ist, bereits. Das erste Weitblickforum hat dort stattgefunden. Inhaltlich beschrieb Sabine Hengstenberg die Veranstaltung, die sowohl Schüler, Lehrer als auch Interessenten von außerhalb besuchten, wie folgt: „Wir spinnen Schule und Schulentwicklung visionär.“ Und erste Ideen für die Gesamtschule der Zukunft wurden bereits auf den neuen Pinnwänden festgehalten.

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