Paul-Craemer-Platz soll schöner werden
Archivfoto: Schäfer
Wenn nicht gerade die Marktbeschicker auf dem Paul-Craemer-Platz ihre Waren anbieten, ist es dort eher trist. Das soll sich ändern. Der Platz soll aufgewertet werden.
Archivfoto: Schäfer

Eigentlich war die Aufwertung des Paul-Cramer-Platzes bisher kein Thema im Rahmen des Iseks gewesen. In dem Konzept war er zwar mit dem umgebenden Einzelhandel als ein zentraler Nutzungsschwerpunkt identifiziert worden. Um ihn zweckdienlich zu halten – Stichwort Wochenmarkt –, waren dort jedoch bislang keine Maßnahmen geplant. Obwohl die Planer auf Mängel hinsichtlich der Aufenthaltsqualität außerhalb von Markttagen hingewiesen hatten. Handlungsbedarfe sahen sie etwa beim Mobiliar, bei der fehlenden Möglichkeit zur Mülltrennung sowie bei der teilweise defekten und fehlenden Beleuchtung.

Spontane Idee

Letzteres habe nun den Anstoß gegeben, die Aufwertung des Paul-Craemer-Platzes doch in Angriff zu nehmen, erläuterte Marco Diethelm (CDU) am Mittwochabend im Rat. Die Verwaltung habe sich einen Kostenvoranschlag für den Austausch der Leuchtmittel geholt. „Die Maßnahme soll zwischen 25 000 und 50 000 Euro kosten“, erläuterte Diethelm. Deshalb und weil die Verkehrssicherheit am Paul-Cramer-Platz schon mehrfach diskutiert worden war, sei recht spontan die Idee entstanden, den gesamten Bereich im Rahmen des Iseks und mit den entsprechenden Fördergeldern in Angriff zu nehmen. Hinzu komme, dass bei der Isek-Maßnahme „Errichtung eines Mehrgenerationenparks mit Abenteuerspielplatz an der Le-Chambon-Straße“ laut dem Planungsbüro voraussichtlich Mittel für den Paul-Craemer-Platz übrig blieben.

Um eine Förderung zu erhalten, muss die Verwaltung den entsprechenden Antrag mit einem groben Konzept bis zum 30. September gestellt haben. Mit fünf Enthaltungen und zwei Gegenstimmen winkte der Rat die Aufnahme des Projekts in Isek durch.

Mehrere Maßnahmen denkbar

Was genau auf dem Paul-Craemer-Platz passiert, steht noch nicht abschließend fest. Darüber muss die Politik abschließend entscheiden. Denkbar wären aber folgende Maßnahmen: Ergänzung beziehungsweise Austausch des Mobiliars, Beleuchtung sowie der Abfalleimer, um eine Mülltrennung möglich zu machen. Zudem schlug das Planungsbüro versenkbare Poller vor, die ein unerlaubtes Überqueren des Platzes mit Kraftfahrzeugen verhindern sollen sowie eventuell Spielgeräte oder ein Fontänenfeld.

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