Pläne der Politik überfordern Verwaltung
Bild: Schäfer
Mit 15 000 Euro schlägt der Abriss einer Halle am Stauvermannweg zu Buche.
Bild: Schäfer

Es ist keine Frage des Geldes, sondern vielmehr des Personals. „Wir müssen als Verwaltung einfach sagen: Das ist mit den vorhandenen Kräften nicht zu schaffen“, kündigte Karl-Hermann Schlepphorst schon im Dezember an. Der Fachbereichsleiter – er geht im Sommer in den Ruhestand – wollte keine Pferde scheu machen, sondern lediglich mahnen: „Dieser Umstand muss uns allen bewusst sein.“ Unter der Maßgabe, dass sich einige Projekte zeitlich verschieben – ohne dass bereits konkrete Termine genannt werden –, hat die Verwaltung eine Übersicht zusammengestellt. Diese wurde auf Antrag des UWG-Fraktionssprechers Antonius Beermann noch ergänzt. Und zwar um die Information, ob Anlieger für die einzelnen Maßnahmen zahlen müssen oder nicht. Größter Posten im Straßenbauprogramm ist dabei die Erneuerung des Bahnhofsumfelds in Clarholz mit 550 000 Euro. Sie umfasst die Zufahrt zum Bahnhof, eine Optimierung der Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs, eine Bushaltestelle an der Samtholzstraße, einen Fußweg zum Vorplatz des Bahnsteigs, Parkplätze sowie Fahrradunterstände. Weitere 15 000 Euro werden für den Abriss einer Halle am Stauvermannweg fällig. Der Endausbau soll in den Baugebieten Auf der Höfte/Grothuskamp (350 000 Euro) sowie Steenwijker Ring/Vollenhoverweg (300 000 Euro) erfolgen. Die Erschließung und der Parkplatz an der künftigen Kindertagesstätte an der Berliner/Rhedaer Straße sollen rund 100 000 Euro kosten. Der Gehweg entlang der B 64 von der Blumenstraße bis zur Westlichen Kreuzung ist Teil des Pakets, nachdem der Landesbetrieb Straßen den Planungen zugestimmt hat (45 000 Euro).

Mehr lesen Sie in der Ausgabe am 8. Januar.

SOCIAL BOOKMARKS