Pläne passen noch nicht ins Konzept
Bild: Schäfer
Die Wünsche der Firma Rippert stünden nicht in Übereinstimmung mit dem im Januar beschlossenen Konzept, erklärt die Gemeindeverwaltung. Bevor Änderungen abgesegnet werden, wollen sich die Fraktionen noch einmal beraten.
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Das Thema kommt in der nächsten Sitzungsrunde also erneut in den Fachausschuss. Erst im vergangenen Januar hatte das Gremium mehrheitlich einen Vorentwurf beschlossen. Bestandteil waren damals unter anderem die Ausweitung der gewerblichen Bauflächen in südlicher Richtung. Das heißt, am Prozessionsweg sind statt bisher festgesetztem betrieblichem Wohnen Hallen geplant, die bis auf wenige Meter an die Straße heranrücken. Von 13 Metern Höhe war zum Jahresbeginn die Rede.

Der Gemeinderat fasste daraufhin einen aktualisierten Aufstellungsbeschluss. Das Planungsbüro erarbeitete einen Vorentwurf. Im November folgte ein Erörterungsgespräch, an dem die Gemeinde, das Unternehmen, das Planungsbüro sowie Verkehrsplaner teilnahmen. „In diesem Gespräch ist der Betrieb auf Details zu den geplanten Festsetzungen eingegangen, die nach eigener Auffassung nicht in Einklang mit den betrieblichen Planungen zu bringen sind“, heißt es in der Vorlage. Konkret gehe es unter anderem um eine „geringfügige Anpassung der zulässigen Gesamthöhe vor dem Hintergrund der Höhendifferenz im Gelände“. Auf „Glocke“-Nachfrage sprach Fachbereichsleiter Karl-Hermann Schlepphorst von 50 Zentimetern, die auf die vorgesehenen 13 Meter aufgeschlagen werden sollen.

Abweichungen soll es auch bei der Fassadengestaltung geben. Der Betrieb hat andere Vorstellungen, was das geplante Parkdeck sowie die Hallen zum Prozessionsweg angeht. Seitens der Gemeinde ist in regelmäßigem Abstand eine Gliederung durch Glasbänder, Versätze, Material- und Farbwechsel oder dauerhafte Begrünung vorgesehen. Konkrete Vorstellungen des Unternehmens werden in der Vorlage nicht beschrieben.

Weitere Themen mit Bezug auf das Erörterungsgespräch seien ein Verbot der Zu- und Abfahrt am Prozessionsweg, die Darstellung der öffentlichen Verkehrsflächen im Bereich der Paul-Rippert-Straße sowie Überlegungen zum Entwässerungskonzept gewesen, so die Gemeindeverwaltung. Sie führt aus, dass die Wünsche der Firma Rippert nicht in Übereinstimmung mit dem im Januar beschlossenen Konzept stünden. Da es aber nicht um Grundzüge, sondern nur um planerische Details gehe, obliege die Entscheidung dazu dem Planungsausschuss. Bevor eine Entscheidung dazu fällt, wollen die Mitglieder sich noch einmal innerhalb der Fraktionen beraten.
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