Plan für Mehrfamilienhaus begrüßt
Bild: Schäfer
Auf der Fläche des ehemaligen Eiskellers von Gildemeister an der Letter Straße 2 will ein Investor ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten errichten.
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Pläne und Zeichnungen lagen dem Gremium am Montagabend in jüngster Sitzung vor. Das Grundstück liegt nicht innerhalb eines rechtsverbindlichen Bebauungsplans und zählt somit zum unbeplanten Innenbereich. Die Wohneinheiten sollen zwischen 45 und 85 Quadratmetern groß sein. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Die Dachtraufe wird parallel zur Letter Straße ausgerichtet. Die Ein- und Ausfahrt zum Gebäude erfolgt an der Grundstücksgrenze zur nächsten Bebauung an der Letter Straße. Auf der Rückseite des Hauses sind 16 Parkplätze vorgesehen – zwei davon barrierefrei. Hinter den Parkmöglichkeiten ist eine Fläche für einen Spielplatz vorgesehen. Zwei weitere Parkbuchten sind für Besucher im vorderen Teil geplant. Sämtliche Aufenthaltsräume, die zur Bahn ausgerichtet sind, werden nach den gesetzlichen Vorgaben des passiven Schallschutzes gebaut.

„Ich finde die Planung gut“, sagte Planungsausschussvorsitzender Thomas Freitag (CDU). Die Gemeinde hatte das Grundstück im Juni 2006 im Zuge der Projektplanung Gildemeister gekauft.

UWG-Ratsherr Günter Wittkowski konzentrierte sich auf den Kreuzungsumbau. Denn Planungen zur verkehrlichen Optimierung des Bereichs Marienfelder Straße/Bundesstraße 64 und Letter Straße in Kooperation mit den Landesbehörden und der Deutschen Bahn sind bereits erstellt. Prinzipiell wollte Wittkowski wissen, ob für den Kreuzungsumbau notwendige Flächen entlang der Letter Straße auch nach dem Bau des Mehrfamilienhauses zur Verfügung stünden. Der Verkauf des entsprechenden Areals, auf dem auch das Wärtehäuschen der Deutschen Bahn steht, sei nicht vorgesehen, informierte Karl-Hermann Schlepphorst, Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt im Rathaus.

„Der Interessent hat bereits eine Vermessung vornehmen lassen, die den möglichen Kreuzungsausbau berücksichtigt“, so Schlepphorst weiter. Somit stehe dem Kreuzungsumbau auch bei einer Realisierung des Mehrfamilienhauses nichts im Wege. Die notwendigen Flächen sollen dem Vernehmen nach im Eigentum der Gemeinde bleiben.

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