Publikum will Zugaben bei „Feuerwasser“ 
Bild: Reinhardt
Kaum ein Clarholzer wollte sich das bunte Programm der KFD-Theatergruppe St. Laurentius entgehen lassen.
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Kaum ein Clarholzer wollte sich das bunte Programm entgehen lassen. Zum Lied „Zickezacke-Halligalli“ zogen Anette Schäfer, Michaela Voß, Veronika Ewers, Waltraud Pollmeyer, Gisela Köckemann, Hildegard Haggeney, Heti Linckamp, Angelika Feldmann, Käthe Ranzuch und Luise Höner auf die Bühne und genehmigten sich zum Auftakt erst einmal einen Schluck Feuerwasser. Zum Leidwesen der Akteure und Zuschauer hatte sich Anita Maasjosthusmann einen grippalen Infekt zugezogen. Sie konnte lediglich beim Seniorennachmittag am Mittwoch auftreten und musste anschließend das Bett hüten.

Dafür gaben alle anderen Theaterfrauen ihr Bestes. Heti Linckamp bewies in gleich zwei Sketchen, dass sie Josef Kemper als Pfarrer durchaus Konkurrenz machen kann. Wer sich Hildegard Haggeney bislang nicht in der Rolle des Winnetou vorstellen konnte, sah sich eines Besseren belehrt. Und einen smarteren Old Shatterhand als Annette Schäfer hat man wohl selten gesehen.

Zwischendurch zeigten die Theaterfrauen in den Sketchen „Mäk he dat“ (Gisela Köckemann, Käthe Ranzuch und Heti Linckamp) sowie „De Beseuk“, dass sie auch ganz hervorragend auf Plattdeutsch spielen können. Beim „Beseuk“ gab es von Waltraud Pollmeyer und Michaela Voß allerhand Clarholzer Anekdoten aus dem Jahr 2012 zu hören: das lange Vogelschießen, die zu schmale neue Brücke der Eusterbrockstraße, die Jubiläumsfeier der KFD St. Laurentius und Geschichten von der Dunen-Fahrt.

Beim Schwarzlichttheater brachten Annette Schäfer, Michaela Voß, Angelika Feldmann und Hildegard Haggeney einen Vogeltanz auf die Bühne, der sich als Augenschmaus entpuppte. Das Publikum forderte Zugaben.

Am Schluss standen sogar noch drei Männer auf der Bühne: Andreas Bünte, Achim Schlüter und Thomas Huchtemeier durften Bühnendekoration spielen und sangen als Kakteen „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Die stellvertretende Bürgermeisterin, Anna Schnitker, brachte den KFD-Frauen weiteres Feuerwasser, was die Schauspielerinnen dankbar annahmen. Hinter der Bühne halfen Anne Kinat und Heidee Niemeier als Visagistinnen, Ralf Broeck als Kulissenschieber und Markus Höner bei Licht, Ton und Musik.

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