Rampe soll Verkehr vor Kita bremsen
Foto: Schäfer
In vollem Gang sind die Bauarbeiten zur Verkehrsberuhigung vor der CJD-Kita an der Rhedaer Straße im Ortsteil Herzebrock.
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Gestern noch war die Straße für Fahrzeuge halbseitig passierbar. Das wird sich vermutlich im Lauf der nächsten Tage ändern. Die Verwaltung kündigte eine komplette Sperrung an.

Antrag der UWG

Eigentlich hätte die Maßnahme, die auf einen Antrag der UWG zurückgeht, bereits vor einigen Wochen starten sollen. Der Wintereinbruch machte einen Strich durch den Zeitplan. Ebenso wie die Corona-Pandemie durch die regulären Beschlüsse zum Projekt. Einige politische Sitzungen wurden abgesagt. Und so haben Bürgermeister Marco Diethelm (CDU), UWG-Ratsherr André Kunst sowie CDU-Ratsherr Norbert Große Siestrup – beide stehen jeweils einem Fachausschuss vor – eine Dringlichkeitsentscheidung gefällt. Ein Weg, den die Gemeindeordnung des Landes vorsieht, der in der Kommune bisher aber eher selten beschritten wurde.

Dringlichkeitsentscheidung

Diese Dringlichkeitsentscheidung soll am morgigen Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule) abgesegnet werden. Der Beschluss sieht inhaltlich Folgendes vor: Die Erhöhung wird über eine Länge von acht Metern auf Höhe der Ausfahrt der Kita erfolgen. Vorstellen könne man sich das so ähnlich wie auf der Straße Feldbusch im Ortsteil Clarholz, so Bürgermeister Diethelm. Sechs Zentimeter hoch, asphaltiert und mit Betonrampensteinen soll sie gebaut werden, um letztlich eine Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich zu erhalten. Ein Element, das jeder Verkehrsteilnehmer passieren muss und das nicht umfahren werden kann, heißt es in dem Beschluss.

Breite von vier Metern 

In der Breite soll sie vier Meter betragen, sodass auch landwirtschaftliche Fahrzeuge sie passieren können. Aus optischen Gründen sollen an den Seiten zwei Bäume gepflanzt werden. Rund 8000 Euro kostet das Plateau nach Auskunft der Verwaltung. Etwas verringert werden soll der Straßenquerschnitt auf Höhe des Bolzplatzes, eventuell durch Pflanzkübel in Kombination mit der Markierung von Sperrflächen. Weitergeführt werden soll der Gehweg entlang der Berliner Straße.

Wegverlauf wird aufgenommen

Dabei sollen der Verlauf und die vorhandene Wegbreite aufgenommen und bis zum Ende des Kindergartengrundstücks verlängert werden. Zwischen der Straße und dem Gehweg soll ein Grünstreifen in wechselnder Breite angelegt werden. Im Zuge der Arbeiten werden auch Entwässerungen angepasst. Unter anderem durch eine Rinne mit Bordstein zum neu entstehenden Fußweg.

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