Rasantes Vergnügen auf Christinen-Kirmes
Darhoven
Der Musik-Express ist wohl von keiner Kirmes wegzudenken. Auch bei der Christinen-Kirmes im Herzen Herzebrocks erfreute sich das Karussell großer Beliebtheit.
Darhoven

Nachdem zum Start am Freitag der älteste und jüngste Kirmesgast mit einem Präsent beschenkt wurden und alle Fahrgeschäfte eine Viertelstunde Gratisrunden drehten, waren Autoscooter, Scheibenwischer, Musik-Express und Kinderkarusselle auch am Samstag und Sonntag im Dauereinsatz. Vor allem am Samstag bummelten zahlreiche Besucher bei sonnigem Wetter über die Kirmesmeile.

Seit Jahrzehnten ist auch das Treffen von Einheimischen und ehemaligen Herzebrockern ein Muss der Christinen-Kirmes. „Ich bin in Herzebrock geboren und aufgewachsen, lebe aber seit zehn Jahren in Hamburg. Da ist es Pflicht, im Rahmen der Christinen-Kirmes wieder in die alte Heimat zu kommen, um Familie, Freunde und alte Sportkumpels zu treffen“, erzählt Ralf Werner (48).

Mehr als 25 Schausteller, Gewerbetreibende, Einzelhändler und Gastronomen bereicherten das Treiben mit Aktionen, Unterhaltung, Genuss und jeder Menge Bespaßung. Dabei herrschte oft dichtes Gedränge an der Schießbude und beim Zuckerwatten-Verkauf, aber auch an den verschiedenen Karussells wie dem Autoscooter. Die jüngeren Besucher vergnügten sich dagegen lieber in den Kinderkarussellen, beim Dosenwerfen und Fadenziehen.

Am Sonntagmorgen war dann Stöbern und Feilschen auf dem Trödelmarkt angesagt. Ob ein Messerset für fünf Euro, Bücher und ein Goldkettchen für einen Euro, ein Kaninchenstall für zehn Euro oder ein schicker grüner Kinderwagen für 35 Euro: Auf dem Flohmarkt gab es nahezu alles, was das Herz begehrte. Mehr als 50 private und gewerbliche Händler hatten ihre Verkaufsstände auf der Debusstraße aufgebaut. „Alt, aber nicht wertlos“ lautete das Motto.

Ob Sammlertässchen, Großmutters Suppenteller, Kronleuchter, Werkzeug, Uhren, Bekleidung, Geschirr und Porzellan-Dekoartikel, das ausgediente Kinderrad, Barbie-Puppenhaus, Sportgeräte, Spielkonsolen und Computerspiele sowie jede Menge Bekleidung – im lockeren Miteinander wurden Schätze aus Schubladen, Schränken, Vitrinen, Dachbodenkartons, dem Keller und der Garage verkauft. In den meisten Fällen wurden sich Anbieter und Käufer beim Preis schnell einig.

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