SPD kürt Kandidaten zur Kommunalwahl
Bild: Bitter
Führen die Reserveliste der SPD für den Gemeinderat Herzebrock-Clarholz an (von links): Heinz Willikonsky, Ulli Schrader, Paul Tegelkamp, Ulrike Kaasmann, Thomas Feldmann, Ise Wessel und Ulla Flaskamp.
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Auf Platz zwei – und damit auf Anhieb ganz oben – rangiert Ulrike Kaasmann, die noch nicht im Rat vertreten ist ebenso wie Thomas Feldmann auf Rang fünf. Platz drei nimmt Ulli Schrader ein. Rang vier ist mit Ise Wessel besetzt. Sie erhielt neun Stimmen für diese Position gegenüber Ulla Flaßkamp mit sieben Stimmen, die Rang sechs einnimmt. An siebter Position findet sich das Ratsherr Paul Tegelkamp.

Die Versammlung zur Aufstellung der Ratskandidaten leitete die Bürgermeisterin von Werther, Marion Weike, die sich für die SPD um das Amt der Landrätin bewirbt und am 6. Juni in der Stadthalle Gütersloh nominiert werden soll.

Willikonsky verteilte in der Hans-Joachim-Brandenburg-Halle an die Versammelten mit deutlichem Abstand zueinander den Entwurf eines Wahlprogramms, das in einer besonderen Versammlung verabschiedet werden soll. Die Sozialdemokraten werden sich außerdem treffen, wenn sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Harald Loermann ihnen vorstellt. Ihn unterstützen die Grünen, die gern sehen würden, wenn sich auch die Sozialdemokraten im Wahlkampf hinter Loermann stellen könnten. Heinz Willikonsky meinte, es gebe durchaus übereinstimmende Punkte mit Loermann.

Und so besetzen die Sozialdemokraten die 17 Stimmbezirke für die Kommunalwahl am 13. September. Clarholz 1 bis 6: Bernhard Wessel, Gabi Bäcker. Michael Schöning, Ulrike Kaasmann, Ulrich Schrader und Heinz Willikonsky. Herzebrock 7 bis 17: Paul Tegelkamp, Thomas Feldmann, Ulla Flaskamp, Mark Wiethoff, Ise Wessel, Erich Bäcker, Alderheid Schrader, Gaby Wiethoff, Ernst Ewerszumrode, Sonja Blauert und Katja Tegelkamp.

Marion Weike bemerkte angesichts der Coronakrise: „Die Welt hat sich geändert und unterscheidet sich von alldem, was wir bisher erlebt haben.“ Als Bürgermeisterin sei sie gewöhnt, mit vielen Menschen persönlich zu sprechen. Videokonferenzen seien ihr unbekannt gewesen. Hausbesuche im Wahlkampf seien nicht zumutbar.

Dennoch ist sie frohen Mutes, gute Ergebnisse zu erzielen. Weikes Schwerpunkte im Wahlkampf liegen auf Arbeit, Familie und Soziales. Der Arbeitsalltag sei für viele Menschen auf den Kopf gestellt, meinte sie und hofft, dass alle Kurzarbeitsverhältnisse wieder in normale Beschäftigung münden.

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