Schilder weisen auf Partnerstädte hin
Bild: Schäfer
Beim Aufstellen der Schilder: (v. l.) Wilhelm Towara, Ludger Beuckmann vom Bauhof, Hans-Volker Jünke und Jens Jagiella.
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Doch auch das Gelb wird toleriert. Und so finden sich die Hinweise auf die Städtepartnerschaften jetzt mit einem frischen Layout.

Entworfen hat es Jens Jagiella, der im zuständigen Fachbereich der Gemeinde tätig ist. Jetzt stellte er die neuen Schilder gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Städtepartnerschaften und Freundschaften, Hans-Volker Jünke, und dem Fachbereichsleiter Wilhelm Towara vor. Auf weißem Grund finden sich die Gemeindewappen von Le-Chambon-Feugerolles und Steenwijkerland. Der Hinweis auf die Partnerschaften ist freundlich gestaltet und ab sofort an sechs Stellen in der Gemeinde zu finden: An der Bundesstraße in beiden Ortsteilen sowie an der Gütersloher Straße, Möhlerstraße, Marienfelder und Letter Straße.

Notwendig wurde die Erneuerung nicht nur aufgrund verschwundener Schilder, die laut Jagiella wohl auch mal als „Souvenir“ mitgenommen wurden. Bei den Vorgängern eine einfache Sache, denn die bisherigen Schilder waren dreigeteilt und hatten kleinere Formate.

Die Anfänge der Schilder gehen mit dem Beginn der Partnerschaften einher, erzählte Hans-Volker Jünke. Der erste beschilderte Hinweis auf die Freundschaft mit Le Chambon-Feuergreolles erfolgte 1973. „1994 kam dann Brederwiede dazu“, so der Vereinsvorsitzende. 2001 erfolgte in den Niederlanden eine kommunale Neugliederung. Seitdem besteht eine Partnerschaft mit Steenwijkerland. „Damals haben wir die Schilder mit Folien überklebt“. Und da noch kein Wappen für die Gemeinde Steenwijkerland existierte, wurde einfach das Logo eingebracht.

„Es hat neun Jahre gedauert, bis in Steenwijkerland ein offizielles Wappen beschlossen wurde“, so Hans-Volker Jünke. Und so ist das neue Schild zur Partnerschaft jetzt komplett. Das Layout hat Jens Jagiella übernommen. Es hebt sich von vielen Schildern im Umkreis durch seine Farbgebung ab und wurde im Entwurf beim Kreis vorgelegt. Und der hat ihn nach Brüssel weiter geleitet. Und von dort gab es grünes Licht, auch für den gelben Sternenkranz.

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