Senioren arbeiten für mehr Lebensqualiät
Bild: Reinhardt
Die Gruppierungen stellen sich im Begegnungszentrum der Josefschule vor.
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Das Ziel der Aktion, die von der Volksbankstiftung Gütersloh finanziell unterstützt wird, ist es, die Lebensqualität für ältere Bürger in der Gemeinde weiter zu verbessern. „Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird“, sagte Josef Böcker in seiner Begrüßungsrede.

Dafür hatte er Vertreter verschiedener Gruppierungen zusammengeholt: Diakonie, Kirche, Caritas, Interessengemeinschaft Seniorenarbeit (ISA), Vereine, DRK, Sport und engagierte Bürger. So weit wie möglich, wolle man gemeinsam eine Vernetzung der Angebote vornehmen und eine Ehrenamtsbörse aufbauen, so Böcker.

Ein Schwerpunkt soll beispielsweise im Schulbereich liegen. So sollten Senioren in die Betreuung in der Offenen Ganzstagsgrundschule eingebunden werden. Auch ein interkultureller Dialog mit Migranten ist geplant. Da könnte es regelmäßige Treffen geben, sagte Böcker. Zu den Wünschen der Senioren zählen auch mehr Ausflüge in Theater und Museen. Der bestehende Literaturkreis könnte erweitert werden. Außerdem wird an einen ehrenamtlichen Besuchsdienst bei Alleinstehenden nachgedacht. Neu aufgelegt werden soll der Seniorenwegweiser. Der derzeitige ist zwei Jahre alt und nicht mehr aktuell.

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