Senioren wünschen verlässliche Messzeiten
Bild: Reinhardt
Geehrte und Gratulanten: (v. l.) die Vorsitzende der Caritas St. Christina, Lucia Herfert, Maria Toppmöller, Altenstuben-Organisator Heinz Menke, Josefine Kintrup, Pfarrer Thomas Hengstebeck und Diakon Arnold Stuckstätte.
Bild: Reinhardt

„Leider liegt Christine Große Cossmann, die auch zu den ältesten Jubilarinnen zählt, seit dem Wochenende im Krankenhaus“, bedauerte Altenstuben-Organisator Heinz Menke. Heinz Menke blickte auf das abgelaufene Jahr zurück: „Die Senioren der Altenstube haben sich im Jahr 2014 41-mal nach dem Gottesdienst im Pfarrheim getroffen“, so der Organisator. Gesellschaftsspiele – vor allem Bingo –, Vorlesen, Erzählen und Lichtbildervorträge standen dabei auf dem Programm. Im Durchschnitt kamen 17 Teilnehmer, insgesamt 683. Heinz Menke dankte in diesem Zusammenhang auch den fleißigen Helferinnen der Caritas, die Woche für Woche die Tische decken und Kaffee kochen.

„Ein besserer Besuch der Altenstube wäre wünschenswert“, sagte Menke. Leider liege die Hemmschwelle sehr hoch, denn niemand wolle zu den Alten zählen. Ihm sei bereits vorgeschlagen worden, den Namen zu ändern. Doch bei den Teilnehmern stieß dieses Ansinnen auf wenig Gegenliebe. „Wir treffen uns in diesem Raum im Pfarrzentrum und der heißt nun einmal seit 30 Jahren Altenstube“, so der Tenor.

Für Unmut sorgen bei den Senioren die seit kurzem wechselnden Anfangszeiten der Messfeier. Immer wenn donnerstags eine Beerdigung ansteht, beginnt die Heilige Messe bereits um 14 Uhr, an allen anderen Tagen wie gewohnt um 14.30 Uhr. Die Senioren wünschen sich eine einheitliche Anfangszeit, doch Pfarrer Thomas Hengstebeck wollte das noch nicht zusichern. „Ich kann das nicht allein entscheiden“, so der Geistliche.

Ohnehin sind die Herzebrocker Senioren mit den Messzeiten in ihrer Pfarrkirche nicht immer zufrieden. So wurde kritisiert, dass es am Samstag des Neujahrsempfangs in der Pfarrkirche St. Johannes in Rheda keine weiteren Vorabendmessen in den Pfarrgemeinden gegeben habe. Einige hätten vor der geschlossenen Kirchentür gestanden. Das sei auch freitags bereits mehrfach der Fall gewesen. Obwohl die Frühmesse in den Pfarrnachrichten angegeben werde, entfalle sie bei einer Beerdigung.

SOCIAL BOOKMARKS