Seniorentreff in Herzebrock eingeweiht
Bild: Reinhardt
Im Fitnessraum des neuen Offenen Seniorentreffs: (v. l.) Andrea Baxpöhler vom Vorstand des Vereins katholischer Altenhilfeeinrichtungen im Erzbistum Paderborn, Ehrenamtskoordinatorin Heike Jeger-Gro–möller, Stefan Horstkötter vom Vorstand des Vereins katholischer Altenhilfeeinrichtungen und der Leiter des Pflegewohnheims St. Josef, Lorenz Moos.
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Außer Vertretern der katholischen Kirchengemeinde St. Christina, die die Räume des ehemaligen Schwesternwohnheims am Weißen Venn in direkter Nachbarschaft zum Pflegeheim zur Verfügung gestellt hat, waren auch Andrea Baxpöhler und Stefan Horstkötter vom Vorstand des Vereins katholischer Altenhilfeeinrichtungen im Erzbistum Paderborn vertreten. Der Verein fungiert als Träger der neuen Einrichtung.

„Es ist unsere erste Eröffnung eines Offenen Seniorentreffs“, sagte Horstkötter. Der Verein betreibt 19 Altenheime, davon 6 im Kreis Gütersloh. Das Wohl der Älteren sei ihnen ein Anliegen, betonte Horstkötter, und das vor allem, bevor die Pflegebedürftigkeit erreicht werde. Zudem gelte es, mit dem Offenen Treff die Hemmschwelle zum Altenheim weiter abzubauen.

Drei Akzente sollen in den renovierten Räumen gesetzt werden: „Es geht um Beschäftigung, Gesundheit und Kontakte“, sagte Lorenz Moos. Zielgruppen seien alle Senioren aus Herzebrock-Clarholz. Der Heimleiter dankte allen Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die zur Fertigstellung des Projekts beigetragen hatten. 158 Quadratmeter so herzurichten, das sei nur durch ehrenamtliche Helfer und Spendengelder möglich, betonte Lorenz Moos.

Auf die Besucher warten ein gemütlicher Aufenthaltsbereich, eine Werkstatt und ein großzügig eingerichteter Fitnessraum. Dort wird Physiotherapeut Jürgen Kruk Kurse anbieten. Sie sollen dazu beitragen, dass sich der Offene Seniorentreff trägt. Am Mittwoch, 6. April, wird ab 15 Uhr ein kostenloses Schnuppertraining angeboten. „Als 40-Jähriger bedauert man da, dass man das Rentenalter noch nicht erreicht hat“, sagte Pastor Johannes A. Kudera und wünschte „Gutes Gelingen!“

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