Sozialverband verdoppelt Mitgliederzahl
Bild: Schäfer
Geehrte Mitglieder und einige Ehrengäste des SOVD Clarholz: (v. l.) Dorothea Winkelmann, Maria de Leuer, Johannes Kathöfer, Ursula Schrader, Anita Minge, Ruth Niederlüke, Josef Westerschlink, Franz Ortkras, Hermann Topp, Gerda Wellerdiek und der Ortsvereinsvorsitzende Dieter Winkelmann.
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 „Wir nehmen Menschen an die Hand, um sie durch den Dschungel des Sozialrechts zu führen.“ Ruth Niederlüke vom Kreisvorstand des Sozialverbands dankte für die Treue von neun langjährigen Mitglieder im Ortsverband. „Wie gut, dass Sie bei uns sind und wir gemeinsam für soziale Gerechtigkeit kämpfen“, wandte sie sich gemeinsam mit dem Ortsvorsitzenden Dieter Winkelmann an die  Unterstützer.

Der Verein kann eine rasante Mitgliederentwicklung aufweisen. „Seit April 2006 haben wir unsere Mitgliederzahl verdoppelt“, verdeutlichte Schriftführerin Dorothea Winkelmann im Jahresbericht. 145 Männer und Frauen setzen sich inzwischen gemeinsam mit dem Vorstand für die Ziele des SOVD ein, nutzen die Beratung und nehmen an Aktivitäten wie Ausflügen und Adventsfeier teil.

Neun Mitglieder ausgezeichnet

Dem Trend entsprechend war auch die Hauptversammlung gut besucht. Dieter Winkelmann begrüßte zudem zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Erich Bäcker (SPD), der für den ehrenamtlichen Einsatz für die schwächeren Mitglieder der Gesellschaft dankte. Für 20-jährige Treue zum SOVD wurde Maria de Leuer geehrt. Seit zehn Jahren sind Anita Minge, Franz Ortkras, Ursula Schrader, Hermann Topp und Gerda Wellerdiek dabei. Für ihr Engagement als Funktionsträger wurden Johannes Kathöfer, Hubert Topp und Dorothea Winkelmann ausgezeichnet.

Kassenwart Johannes Kathöfer wurde ebenso wie der weitere Vorstand einstimmig entlastet. Josef Westerschlink, zweiter Vorsitzender des SOVD-Kreisverbands und Vorsitzender des Letter Ortsverbands, hatte als Referent der Versammlung viele Entwicklungen im Blick, besonders aber das Bildungssystem des Landes. „Unser Landesverband macht sich für eine barrierefreie inklusive Schule für alle Kinder und Jugendlichen möglichst bis Klasse zehn stark“, sagte Westerschlink. Denn bis dato sei es so, dass behinderte Kinder und Jugendliche vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen würden. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ausführungen lag auf der Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen.

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