Sport-Spektakel steigt am Hallenbad
Bild: Schäfer
Es gibt viel zu tun: Zahlreiche Helfer sind am Mittwoch vor Ort und mit den Aufbauarbeiten beschäftigt. Sie freuen sich, wieder tausende Besucher und 60 Amateurmannschaften auf den Sandplätzen hinter dem Hallenbad begrüßen zu können.
Bild: Schäfer

 Los geht es ab 9 Uhr auf den Sandflächen hinter dem Herzebrocker Hallenbad. (Fast) alles wie gehabt: 40 Herren- und 20 Damenmannschaften mit klangvollen Namen wie Sweetmilk Machines, Waikiki Sandbremser oder auch Old Schmetterhand kämpfen um Pokale, Sektdusche und Flitterregen zum Finale im Strohballen-Center-Court, Beachparty mit DJ Holger, ein unterhaltsames Zusatzprogramm, Stände mit Essen und Getränken und ein Organisationsteam, das sich bereits bei den Aufbauarbeiten hochmotiviert zeigt. „Es gibt aber in diesem Jahr kein Affengeld“, sagt Michael Johannsmann. Das heißt, der Verkauf von Wertmarken findet nicht statt, es wird bar an den Verzehrständen bezahlt. „Wir probieren das mal aus und schauen, wie es läuft“, sagt Thorsten Kellner. Beide gehören zum Orga-Team, das durch Thomas Kunte, André Bertling, Andreas Blakert, Daniel Conrad, Klaus Liermann, Pitt Mosner, Stefan Rau, Max Severins, Rainer Stork, Dieter Strothkamp und Ralf Jacke komplettiert wird. Sie sind übrigens alle (und einzige) Mitglieder des vor einigen Jahren eigens gegründeten Affentennis-Vereins. Wieder mit dabei sind am Samstag natürlich die Sieger aus dem Vorjahr: Das Frauenteam Louie hat sich – laut neuem Namen – Verstärkung durch die White Stripes geholt. Bei den Männern gehen die Tricotlosen Schnitzeljäger wieder auf Titeljagd. Aufgeteilt in acht Gruppen bei den Männern und vier Gruppen bei den Frauen werden auf den sechs Plätzen die Spiele – Vereinsvolleyballer sind ausgeschlossen – nach vereinfachtem Regelwerk stattfinden. „Wir haben auch viele neue Mannschaften am Start“, sagt Michael Johannsmann. Tonnenweise Sand wurde in den vergangenen Tagen angefahren, die Tonanlage installiert, hunderte von Strohballen – eine Spende der örtlichen Landwirtschaft – wurden zum Center-Court gestapelt. In dem geht es insbesondere nach Einbruch der Dämmerung bei den Spielen um die Podest-Plätze richtig rund. „Die Finals werden wie immer zwischen 22 und 23 Uhr stattfinden“, schätzt Kellner. Für ihn und seinen Kollegen Michael Johannsmann bedeutet der Affentennis-Cup einiges: Spaß, Sportspektakel, Tradition, Freunde, Familie, gute Laune, tolle Party – und auch gutes Wetter.

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