Staatsminister beeindruckt von Clarholz
Bild: Reinhardt
Führung durch den Labyrinthgarten: (v. l.) Gottfried Pavenstädt, Vorsitzender des Freundeskreises Propstei, Staatsminister Bernd Neumann, Bürgermeister Jürgen Lohmann, der CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus, die CDU-Landtagskandidatin Ursula Doppmeier, Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg und der fürstliche Kanzleidirektor Albrecht Wrede.
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Im Kapitelsaal des Klostergebäudes trug er sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Interessiert blätterte Bernd Neumann zurück und nahm erstaunt zur Kenntnis, dass sich bereits Prinz Charles und Prinzessin Anne vor ihm verewigt hatten.

Gottfried Pavenstädt übernahm als Vorsitzender des Freundeskreises Propstei die Führung über das Klosterareal, und der Staatsminister zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Es ist erstaunlich, dass es in so einem überschaubaren Ort so viel Kulturgeschichte gibt“, sagte er.

Zuvor hatte Bernd Neumann noch Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg und den fürstlichen Kanzleidirektor Albrecht Wrede begrüßt. „Ist das hier Ihr Domizil?“, wollte der Saatsminister wissen und scherzte in Anspielung auf die Säkularisation: „Ihre Familie ist ja hier wohl erst seit 1803 zuständig.“

Die Gruppe, zu der auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus, die CDU-Landtagskandidatin Ursula Doppmeier und die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, Maria Brameyer, zählten, nahm zunächst Kurs auf den Labyrinthgarten, den der Oostender Künstler Jan Vercruysse gestaltet hat. Gottfried Pavenstädt informierte außer über das Kloster und den Garten auch über die Zehntscheune und das Haus Samson. Er führte vorbei an Ehrenmal und Hochkreuz des ehemaligen Friedhofs zur Pfarrkirche St. Laurentius. „Wir feiern den Geburtstag von Clarholz mit der Gründung des Prämonstratenserklosters 1133“, berichtete Pavenstädt dort. Der Vorsitzende des Freundeskreises Propstei betonte auch: „Clarholz war damals der Mittelpunkt Westfalens“ und verwies auf eine wichtige Wegekreuzung, die unweit des jetzigen Klosterensembles gelegen war.

Dass die Pfarrkirche St. Laurentius mittlerweile zu den vier herausgestellten Kirchen des Kreises Gütersloh zählt, erfuhr dann auch Sven-Georg Adenauer (CDU). Der Landrat hatte es sich nicht nehmen lassen, den Staatsminister noch persönlich zu begrüßen und war trotz eines vollen Terminkalenders nach Clarholz geeilt.

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