Stephan Trostheide im Leitungsteam
Neue und verabschiedete Aktivposten beim Kapellenverein: (hinten v. l.) Franz Rottkord, Annegret Ewerszumrode, Burkhard Ortkras, Andreas Winkenhoff, Stephan Trostheide, Annette Flamme, Bernd Wöstheinrich, Helga Johannfunke, Ludger Mennighaus, Heinz Dieter Hollenbeck, Helmut Rottkord, (vorne v. l.) Ludwig Frese, Erika Schulz und Hermann Wöstheinrich.

Einmütig wurde der 29-jährige Orgelbauer auf der Hauptversammlung am Dienstagabend gewählt. „Da ich auf gute Mitarbeit der anderen Vorstandsmitglieder hoffe, nehme ich das Amt an und danke für das Vertrauen“, so der neue zweite Vorsitzende, der mit Pfarrer Antonius Lendermann als Vorsitzendem zusammenarbeiten wird. Neben Erika Schulz sind zwei weitere Mitglieder aus dem Gremium ausgeschieden. Beisitzer Franz Göke kandidierte nach neun Jahren nicht wieder, ihm folgt Andreas Winkenhoff im Amt. Auch Annette Flamme stellte ihren Posten nach drei Jahren als Bezirksvertreterin Möhler-Brock zur Verfügung. Hier wurde Helga Johannfunke gewählt. Neu im Team ist auch Ludger Mennighaus, der die bisherige Arbeit von Stephan Trostheide für den Bezirk Menninghausen übernimmt.

Finanzlage ist gut

Als Vorsitzender des Gemeindeausschusses St. Joseph, dem Möhler bis 2012 zugeordnet war und das jetzt ebenso wie die Kapellengemeinde zur Großpfarrei St. Johannes gehört, leitete Manfred Schlenke die Wahl. Über die gute Zusammenarbeit der Pfarrgemeinden freute sich Wolfgang Kottenstede als Vertreter des Kirchenvorstands St. Johannes. Unproblematisch gestaltete sich nach einem positiven Kassenbericht durch Kassenwart Andreas Winkenhoff die Entlastung des Vorstands. Einen Blick auf den Gesamthaushalt der Kapellengemeinde warf Hubert Habla von der Zentralrendantur. „Sie haben einen guten Bestand. Sie können stolz auf diese solide Basis sein“, so Habla. Er nahm auch kurz Stellung zu einer Nachfrage aus der gut besuchten Versammlung, bei der es um den Wunsch nach einer Toilette an der Kapelle ging. Nach genauen Berechnungen würde diese mit 150 000 Euro zu Buche schlagen, so Habla. „Das Projekt ist nicht gestoppt, sondern liegt in der Warteschleife“, fasste er zusammen. Erika Schulz informierte weiterhin, dass die Bildhauerei Vielstädte in Kürze eine Untersuchung an den Fenstern vornehmen wird, um die Ursache für das Eindringen von Wasser zu finden. Auch die Funktionstüchtigkeit der Kirchenuhr soll demnächst wieder hergestellt werden, versprach die Möhleranerin Erika Schulz.

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