Tanzende und rappende Engel
Bild: Baum
Da machten alle Besucher mit: Lotta Bollmann und Andrea Bollmann studierten mit den Gästen einen Engels-Tanz ein.
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Deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr folgten der Einladung und strömten gegen 22 Uhr in die Kirche, die ohne die üblichen Bankreihen einen ungewöhnlichen Anblick bot. „Wenn Engel singen“ lautete das diesjährige Motto der Happy Night. Unter der Leitung von Marc Bollmann und Susanne Gryga hatte ein ehrenamtliches Team die 16. Auflage in Folge dieser besonderen gottesdienstlichen Geburtstagsfeier erarbeitet. Engel seien Lichtgestalten, Boten Gottes, gestaltlose Wesen oder auch unfassbare leuchtende Helfer, machte das Team deutlich.

Gemeinsam gingen die Besucher der Frage nach: „Was ist eigentlich, wenn diese Wesen singen?“. Zur Begrüßung durften sich die Gäste am Eingang über heißen Punsch oder Glühwein freuen. Erstmalig wirkte der Rainbow-Gospelchor unter der Leitung von Sebastian Wewer mit und ergänzte die Happy-Night-Band musikalisch. Mit Stücken wie „Lord Hold Me“ oder „What Child Is This“ begeisterten sie die Gäste. Die Happy-Night-Band mit Lukas Eliasmöller (Leitung, Klavier), Lotta Bollmann (Gesang), Jana Petermann (Gesang), Lasse Bollmann (Cajon) und Nerio Zan (Gitarre) heizten die Stimmung der Gäste mit Liedern wie „Call You Home“ oder „Yellow“ an. Begeistert sangen die Zuhörer mit.

Und nicht nur beim Mitsingen waren die jungen und alten Gäste gefragt. Lotta Bollmann und Andrea Bollmann studierten mit den Besuchern einen Engels-Tanz ein. „Ich bin das erste Mal hier, und bin positiv überrascht – eine sehr gute Veranstaltung“, sagte Jule Lütkewitte (16) aus Wiedenbrück. Auch in diesem Jahr ließen sich die Gäste zu vorgerückter Stunde die Geburtstagstorte schmecken, die Ingrid Schäfer und Martin Jagiella gebacken hatten.

Eine Andacht von Ulrike Heckel, gemeinsam gesungene Weihnachtslieder und der Empfang des Friedenslichts aus Bethlehem, von der katholischen Kirchengemeinde St. Christina durch Barbara und Ludger Kintrup herüber gebracht, bildeten den Abschluss des Fests. Ein besonderer Dank galt Josefa Jagiella, die in den Monaten zuvor aus Gebetsbücherseiten kleine Engel gebastelt hatte, die die Besucher mit nach Hause bekamen. Ein Dank galt auch den Familienangehörigen des Happy-Night-Teams, die jedes Jahr beim Auf- und Abbau mithelfen.

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