Tempo 50 für Tecklenburger Weg
Bild: Reinhardt
Der gemeindeeigene Teil des Tecklenburger Wegs – hier die neue Einmündung vom Kreisverkehr am „Scharfen Eck“ ist derzeit nur für Lastwagen gesperrt und das soll auch so bleiben.
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Diese Empfehlungen hat der Ausschuss für Verkehr, Sicherheit und Ordnung bei seiner jüngsten Sitzung für einen Teil des Tecklenburger Wegs gegeben. Die Entscheidung fiel einstimmig. Den Anträgen der Anlieger wird demnach nur teilweise entsprochen.

Nach der Fertigstellung des Kreisverkehrs am „Scharfen Eck“ stand der gemeindliche Teil des Tecklenburger Wegs – wie beschlossen – auf der Tagesordnung des Ausschusses. Dieses Teilstück stellt die Verbindung zwischen der Groppeler und Quenhorner Straße dar. Am Mittwoch und Donnerstag, 28. und 29. September, hatte es dort Verkehrserhebungen gegeben. „Es handelt sich um ganz normale Verkehrsbelastungen. Die Fahrzeugzahlen liegen bei deutlich unter 1000 am Tag“, hatte der Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und Umwelt, Karl-Hermann Schlepphorst, dazu bereits in der Sitzung des Bauausschusses mitgeteilt.

Zwei Anträge von Anliegern lagen dem Ausschuss für Verkehr, Sicherheit und Ordnung jetzt vor. In einem wurde eine komplette Sperrung für den Durchgangsverkehr gefordert. Außerdem hatten sich mehrere Anlieger zusammengetan und Vorschläge zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs und der Geschwindigkeiten ausgearbeitet.

Sie regten unter anderem eine rechtwinkelige Anbindung des Tecklenburger Wegs an die Quenhorner Straße an, damit beim Abbiegen von und nach Marienfeld die Geschwindigkeit reduziert werden muss. Dem will der Ausschuss entsprechen. Mit den Haltelinien an den Einmündungen wird es schon schwieriger. „Bei Wirtschaftswegen ist das nicht erlaubt“, erläuterte Bürgermeister Jürgen Lohmann. „Wir müssen jeden Weg im Einzelnen prüfen.“ Aufpflasterungen und Leuchtpfähle, wie von den Anliegern gefordert, soll es nicht geben, dafür aber Tempo 50. Das Durchfahrtsverbot für Lastwagen besteht bereits.

Einigkeit herrschte im Fachausschuss auch, was die zerfahrenen Randstreifen angeht. „Die müssen so schnell wie möglich hergerichtet werden“, sagte CDU-Ratsherr Martin Ewerszumrode.

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