Tore sollen sich im Mai für Einsätze öffnen
Foto: Schäfer
Im hinteren Teil der Halle können die Fahrzeuge künftig auch gewaschen werden. Ein überdimensionaler Duschvorhang wird diesen Bereich vom Rest der Fahrzeughalle trennen.
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Und innen? Das lässt sich schwer abschätzen. Noch ist keine Farbe an der Wand, kein Belag auf dem Boden. 

Funktionalität zählt 

Dort zählt wohl auch eher die Funktionalität als die Optik. Aber im Neubau gehe das durchaus zusammen, ist der Verwaltungsmitarbeiter, der das Projekt federführend im Rathaus betreut, sicher. Er wirft gemeinsam mit dieser Zeitung einen Blick in die Räumlichkeiten, in denen sich künftig 29 aktive Mitglieder des Löschzugs Quenhorn ehrenamtlich engagieren wollen.

Heller Mehrzweckraum

 Hell ist es nicht nur im Eingangsbereich. Dort ist eine große Glasscheibe Teil der Konstruktion. Das setzt sich im rechts liegenden Mehrzweckraum fort. Große Glasfronten bestimmen die rund 60 Quadratmeter. Schulungen, Besprechungen und mehr sollen dort stattfinden. „Die entsprechende Technik wie Beamer und anderes wird eingebaut“, sagt Koenig. Gibt es Glasfaser für schnelles Internet? „Darauf warten wir genauso wie andere Anwohner hier im Bereich.“ Erstmal muss ein Telekom-Anschluss ausreichen, sagt Heiko Koenig. Vorbei am Elektriker geht es zurück in den Eingangsbereich. Von dort gehen mehrere Türen und ein Flur ab. Unter anderem zu den Damenumkleiden. 

Eine Frau in den Reihen

Sanitäranlagen sowie ein Durchgang zur Fahrzeughalle gehören dazu. Der Raum ist großzügig bemessen. „Er wird aber vermutlich erstmal durch eine variable Wand verkleinert“, sagt der Verwaltungsmitarbeiter. Das wolle der Löschzug selbst in Angriff nehmen. Denn aktuell ist nur eine Frau im Löschzug aktiv. Direkt nebenan liegt die Männerumkleide. Spinde, Bänke und weitere Ausstattung fehlen noch. Spätestens bis Mai sollen auch die da sein. Denn dann soll das neue Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen werden. 

Kurze Verzögerung

Blickt man auf den zuletzt genannten Termin April, sei es eine überschaubare Verzögerung, findet Koenig. Manchmal habe es einfach leicht an der Abstimmung der Gewerke gehakt und Handwerker seien derzeit ohnehin stark nachgefragt, merkt er an. Die Koordination übernehme der leitende Architekt des Projekts, das mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt ist. 

Kleiner Besprechungsraum

Vorbei am Abstellraum und am behindertengerechten WC geht es ins Büro des Löschzugführers. Der kann den Blick künftig über den Alarmhof schweifen lassen. Auch hier finden sich viele Fensterflächen. „Das Büro dient auch als kleiner Besprechungsraum“, so Heiko Koenig. Löschfahrzeuge und Bulli stehen demnächst in der Fahrzeughalle zum Ausrücken bereit. Auf einer Seite sind die Fliesenleger bei der Arbeit. 

Überdimensionaler Duschvorhang

„Ein Teilbereich ist als Waschhalle für die Fahrzeuge nutzbar“, erläutert der Verwaltungsmitarbeiter, warum nicht die ganz Halle mit den großformatigen Fliesen ausgekleidet wird. Die Abtrennung in der Hallenmitte könne man sich vorstellen „wie einen überdimensionalen Duschvorhang“. Kleinere Räume zweigen von der Fahrzeughalle ab: „Eine Atemschutzwerkstatt, in der die Geräte gewartet werden können und ein Technikraum“, erläutert Heiko Koenig.

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