UWG will am 25. Mai 25 Prozent holen
uwg

Das sagte der UWG-Fraktionsvorsitzende Günter Wittkowski am Mittwochabend bei der Mitgliederversammlung zur Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl im Lila Schaf. „Unser Wahlziel jetzt lautet 25 Prozent bei 25 Jahren UWG Herzebrock-Clarholz.“

Derzeit ist die UWG mit acht Sitzen im Gemeinderat vertreten. Antonius Beermann, Kai Hoffmann, Dirk Holtkamp, Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte, André Kunst, Marion Söbke, Lutz Venten und Günter Wittkowski haben sie inne. Alle stellen sich auch am 25. Mai wieder zur Wahl und treten als Direktkandidaten überwiegend in denselben Wahlbezirken an wie im Jahr 2009.

Zu den alten Hasen gesellen sich vier neue Gesichter: Reyna Baum, Markus Fögeling, Stephan Hütig und Sigrid Beck. Reyna Baum kandidiert im Wahlbezirk sieben (Quenhorn). Die 21-jährige Herzebrockerin absolviert derzeit eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte. Der 43-jährige Kraftfahrer Markus Fögeling aus Clarholz tritt im Wahlbezirk sechs (Samtholz) an. Für den Wahlbezirk zehn (Möhler, Industriegebiet, Postdorf) wurde Industriemeister Stephan Hütig (45) aus Clarholz aufgestellt. Den Wahlbezirk elf (Brock) übernimmt die 32-jährige Sigrid Beck. Die kaufmännische Angestellte kommt aus Herzebrock.

Weitere Direktkandidaten sind Katharina von Alven, Alfons Winnemöller, Jörg Braaksma, Marion Börger und Thorsten Beermann. Die meisten von ihnen vertreten die UWG derzeit in verschiedenen Fachausschüssen als Sachkundige Bürger. Die Reserveliste der UWG wird wie vor fünf Jahren von derzeitigen stellvertretenden Bürgermeisterin Jutta Jostkleigrewe-Vielstädte angeführt. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen der Fraktionsvorsitzende Antonius Beermann, Dirk Holtkamp, Katharina von Alven und der Vorsitzende Günter Wittkowski. Er verwies im Rahmen der Mitgliederversammlung noch auf einige Besonderheiten bei der heimischen UWG. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend liege der Altersdurchschnitt der Bewerber bei 44,4 Jahren. „Das ist recht gut“, so Wittkowski. Außerdem seien mit wirtschaftlich Tätigen, Handwerkern, Freiberuflern, Rentnern, Beamten und Auszubildenden nahezu alle Berufsgruppen vertreten. Nur Landwirte fehlten. Sie seien aber „herzlich willkommen“. Bei sechs Frauen und elf Männern sei der Frauenanteil zudem doppelt so hoch wie bei der CDU.

SOCIAL BOOKMARKS