Von-Zumbusch-Museum öffnet am 16. Juni
Bild: Reinhardt
Scheckübergabe im Von-Zumbusch-Museum: (v. l.) Karlheinz Buddenborg, Jürgen Lohmann, Maria Meyer Berhorn, Norbert Hülsmann und Dieter Mersmann.
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Zahlreiche Spenden und Zuwendungen haben die Realisierung des Museums im Geburtshaus des berühmtesten Herzebrockers ermöglicht. Dazu zählte am Dienstag ein Scheck der Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz über 4200 Euro. Das Geld stammt aus Spenden, die Bürgermeister Jürgen Lohmann anlässlich seines 60. Geburtstags entgegengenommen hatte. Das Gemeindeoberhaupt hatte auf persönliche Geschenke verzichtet und dafür um einen Obolus für die Bürgerstiftung gebeten. Ein Teil des Geldes kam bereits dem Clarholzer Haus Samson zugute.

Der Vorsitzende des Herzebrocker Heimatvereins, Dieter Mersmann, dankte der Stiftung mit seinem Vorsitzenden Norbert Hülsmann und dem Bürgermeister. „Es ist ein Glücksfall, dass der Heimatverein das Haus von der Familie Brandenburg baufertig übernehmen konnte“, sagte Mersmann. Nichtsdestotrotz benötigte der Heimatverein 50 000 Euro, um das Caspar-von-Zumbusch-Museum zu realisieren. Allein die Beleuchtung sei ein hoher Kostenfaktor. 30 000 Euro wurden von der NRW-Stiftung zur Verfügung gestellt. Zahlreiche weitere Spenden kamen dazu. „Einen Restbetrag von 10 000 Euro muss der Heimatverein allein stemmen“, so Mersmann.

Karlheinz Buddenborg hat im Archiv zu tun.
„Die Unterstützung durch die NRW-Stiftung war ein großes Glück, aber dafür wurde auch hart gearbeitet“, sagte Bürgermeister Jürgen Lohmann. Schließlich habe man die Stiftung mit einem guten Konzept für das Museum überzeugt. Großes Lob hatte der Bürgermeister auch für die viele ehrenamtliche Arbeit, die die Mitglieder des Heimatvereins im Zumbusch-Haus geleistet haben. „Es wird ein modernes Museum im alten Mantel“, sagte Jürgen Lohmann. „Ich freue mich für unseren Ort.“

Bis zur Eröffnung Mitte Juni laufen jetzt die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Vor allem Archivar Karlheinz Buddenborg hat alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Exponate, die zuvor im Rathaus standen, gilt es noch in Szene zu setzen.

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