Weg wieder in voller Breite nutzbar
Bild: Schäfer
Mehr Platz zum Spazierengehen: Nach der Instandsetzung können (v. l.) Bauhofmitarbeiter Heinrich Bünte, Bürgermeister Marco Diethelm und Christoph Umlauf, ebenfalls vom Bauhof, den Weg jetzt auf voller Breite nutzen.
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„Ich wurde vor knapp zwei Jahren auf den Zustand angesprochen“, sagt Bürgermeister Marco Diethelm beim Ortstermin. Dass bis zur Bearbeitung des Wegs noch einige Zeit ins Land gegangen sei, dafür gebe es mehrere Gründe. Einerseits sei das Personal auf dem Bauhof schlicht begrenzt, andererseits gelte es einfach, wirtschaftlich zu arbeiten und Prioritäten zu setzen. „Und von diesen Wegen gibt es mehrere in der Gemeinde“, weiß das Gemeindeoberhaupt um die Wünsche von Bürgern, diese Pättkes stets in einwandfreiem Zustand vorzufinden. „Der Unterhalt und die Pflege dieser Wege sind relativ aufwendig“, urteilt Bürgermeister Marco Diethelm. Jetzt freut er sich, auf einer Länge von 1300 Metern einen gepflegten Weg, der wieder in voller Breite für Fußgänger oder Fahrradfahrer nutzbar ist, vorzufinden. Rund fünf Tage habe die Instandsetzung gedauert, sagt Bauhofmitarbeiter Christoph Umlauf.

Bearbeitet wurde der Weg von der Gräfte am Clarholzer Kloster bis zur Reitanlage Uphus an der Langemersch. Zunächst wurde die Decke abgetragen: „Rund 25 Tonnen der alten Ascheschicht mussten entsorgt werden“, sagt Umlauf. Danach wurde Dolomitsand aufgetragen. Ein Material, das bei der Umgestaltung beispielsweise des Wegs entlang der Gräfte zum Einsatz gekommen sei – und sehr gut angekommen wurde, verweist Diethelm auf Anrufe und Hinweise, die er erhalten habe. Der vorhandene Kantenstein wurde an Ort und Stelle belassen. Rund zwei Zentimeter dick sei die Schicht an Dolomitsand, so der Bauhofmitarbeiter. Und natürlich werde mit der Zeit erneut Gras und Unkraut einwachsen. „Das wird wiederkommen“, so Christoph Umlauf. Da helfe der Einsatz der Unkrautmaschine mit Heißwasser nur bedingt. Zweimal im Jahr wird damit über den Weg gefahren. Eine Hilfe, um den guten Zustand des Wegs zu halten, wäre, wenn Anlieger im Herbst das Laub wegfegen würden. „Wenn diese Biomasse runter kommt, ist schon viel gewonnen“, so Umlauf.

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