Zett Lite Lighting lässt Licht leuchten
Bild: Reinhardt
Präsentieren die „Star-LED Como“: der Geschäftsführer der Zett Lite Lighting, Dr. Marcus Liehr (links) und Bruno Seifert, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens.
Bild: Reinhardt

Das Unternehmen firmiert inzwischen unter dem Namen Zett Lite Lighting (ZLL) und gehört seit dem 20. Juni 2011 zur Zett-Optics-Gruppe mit Sitz in Braunschweig. „Wir haben unglaubliches Glück mit dem Insolvenzverwalter gehabt“, berichtet Dr. Marcus Liehr. „Da hat alles zusammengepasst.“

Vom Mutter-Unternehmen konnte Zett Lite Lighting bisher nur profitieren, sei es durch das LED-Lichtlabor oder durch Lösungen für die Lichtsteuerung. „Die Synergien sind extrem wertvoll und haben zu einer absoluten Stärkung aller unserer Marken geführt. Wir haben viel Know-how ins Unternehmen bekommen“, sagt der Geschäftsführer. „Ohne Zett-Optics hätte man das alles erst über Jahre mühsam aufbauen müssen.“ Inzwischen arbeitet die ehemalige Firma Lite Licht wieder auf Vorinsolvenzniveau und peilt somit einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro an.

150 Mitarbeiter sind an der Boschstraße im Herzebrock-Clarholzer Industriegebiet beschäftigt. Diese Zahl sei in den vergangenen Jahren in etwa konstant geblieben. Allerdings habe man im Zug der Insolvenz einen zweiten Standort in Bartensleben in Sachsen-Anhalt schließen müssen. Vorher gab es auf beide Firmensitze verteilt rund 240 Mitarbeiter.

Vom 15. bis 20. April wird die Zett Lite Lighting gemeinsam mit den anderen Firmen der Zett-Optics-Gruppe auf der Fachmesse „Light and Building“ in Frankfurt vertreten sein. Dort präsentiert das Herzebrocker Unternehmen dann seine beiden Marken „Lite Licht“ (für Architekten, Lichtplaner, Industrie und öffentliche Hand) und „Starlicht“ für Baumärkte, Möbelhäuser, den Handel und Endverbraucher). Zahlreiche Neuheiten, vor allem mit LED-Leuchten werden dann präsentiert, darunter natürlich auch der preisgekrönte Strahler „Axxenta“. Für den privaten Bereich könnte die „Star-LED Como“ ein Renner werden, die sogar die Farben wechseln kann, und die Marcus Liehr auch in seiner Privatwohnung anbringen möchte. Die ersten Modelle sollen im Sommer im Handel verfügbar sein. Produziert werden sie in China – natürlich in einem Zett-Optics-Unternehmen.

SOCIAL BOOKMARKS