Zukunft der Hallenbad-Cafeteria ungewiss 
Bild: Reinhardt
Einladend ist die Terrasse der Cafeteria am Herzebrocker Hallenbad an warmen Sommertagen. Die Cafeteria wird nicht nur von Badegästen besucht.
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Die Gemeindewerke hatten die Neuverpachtung im September ausgeschrieben. Vier Bewerber bekundeten Interesse. Nach Auswertung der Vorstellungsgespräche entschieden sich die Gemeindewerke dafür, mit einem Unterverein des Fördervereins der Von-Zumbusch-Gesamtschule einen Pachtvertrag zum 1. Januar 2014 abzuschließen. „Der Förderverein hat dargelegt, dass er die Gewinne in Projekte der Schule investieren will. Deshalb haben wir ihm den Zuschlag gegeben“, sagte der stellvertretende Betriebsleiter der Gemeindewerke Marco Schröder.

Die Pacht selbst soll 250 Euro pro Monat betragen. Endgültig steht das aber noch nicht fest denn inhaltliche Details des Vertrags müssen noch geklärt werden.

Diese Information sorgte bei den Mitgliedern des Betriebsausschusses für Beunruhigung. „Am 2. Januar muss die Cafeteria öffnen“, sagte der Badbetriebsleiter Gabriel Ludyk. „Dann sind Weihnachtsferien, und es ist sehr viel Betrieb bei uns. Aber wir kennen das Konzept des Fördervereins noch nicht.“

FDP-Ratsherr Martin Tiggemann äußerte Befürchtungen, dass sich der Förderverein mit der Bewirtschaftung übernehmen könnte. Er erinnerte daran, dass die Cafeteria vor 20 Jahren ein beliebter Treffpunkt gewesen sei. „Das war ein Dreh- und Angelpunkt“, so Tiggemann. „Die letzten Pächter haben die Cafeteria heruntergewirtschaftet“, bestätigte Gabriel Ludyk.

Marco Schröder betonte, dass sich die Öffnungszeiten der Cafeteria an denen des Bades zu orientieren hätten. Das werde im Pachtvertrag festgelegt.

Vom Förderverein war bei der Betriebsausschusssitzung niemand zugegen. Auch die „Glocke“ konnte bis Redaktionsschluss keinen Vertreter für eine Stellungnahme erreichen.

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