Zum Schulfinale gibt es ein „Sehr gut“
Bild: Schäfer
ie Realschule ist Geschichte: Schulleitung, ehemalige Lehrer und die Gemeinde gestalteten eine Feierstunde, die musikalisch von Romanus Müller am Klavier begleitet wurde. Mit dabei waren (v. l.) Rektorin Kornelia Wilken-Klocke, Fritz-Otto Husemann von der Bezirksregierung Detmold, Christina Eusterhus, Heinz Jakobsmeier, Barbara Heinen, Roswitha Bücker und Bürgermeister Marco Diethelm.
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Wegbegleiter, Schulleitung und Gemeinde kamen zu einer kleinen Feierstunde zusammen, um einen Schlusspunkt hinter mehr als 40 Jahre pädagogischer Arbeit zu setzen„Eigentlich sollte die Schule erst 1977 eröffnet werden“, blickte Heinz Jakobsmeier, Schulleiter von 1984 bis 2002, zurück. Detmold habe damals aber eine frühere Gründung favorisiert. „Das wurde bei einer Gegenstimme vom Rat gebilligt“, so Jakobsmeier. Mit 77 Schülern sei die Realschule 1976 an den Start gegangen – aufgeteilt in zwei Klassen. „In den starken Zeiten waren wir vier-, einmal sogar fünfzügig“, sagte er. „Von Anfang an – unter Regie des ersten Schulleiters Lothar Krüger – bis zu ihrer Pensionierung waren die Lehrerinnen Roswitha Bücker und Christina Eusterhus dabei“, sagte er mit Blick auf die beiden Frauen, die am Montag zu den Gästen zählten. Auch solche personelle Kontinuität sei es gewesen, so Schulleiterin Kornelia Wilken-Klocke, die den Erfolg der Schule ausgemacht habe.

Wilken-Klocke nutzte das Forum, um Wegbegleitern Dank zu sagen: Schulsozialarbeiterin Jessica Korte, den ehemaligen und aktuellen Hausmeistern, den Kollegen, den Gemeindemitarbeitern und einem „Dreh- und Angelpunkt“ im Schulleben – Sekretärin Barbara Heinen. „Sie war unglaublich einsatzbereit“, stellte Wilken-Klocke fest, bevor auch Barbara Heinen mit Präsent, Blumen und herzlichem Applaus verabschiedet wurde. Die scheidende Rektorin erinnerte an unzählige Schulprojekte und Feiern. Beispielsweise zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 1991, das mit einer ganzen Projektwoche und einem Ehemaligentreffen gefeiert worden sei. Doch bei allen Punkten, die das Programm bereichert hätten: „Unser Kerngeschäft ist immer das Unterrichten gewesen. Die Förderung der Schüler war die wichtigste Aufgabe“, sagte Kornelia Wilken-Klocke. Lob und aufrichtigen Dank übermittelte auch Bürgermeister Marco Diethelm. An ihn und die Festgesellschaft richtete Fritz-Otto Husemann abschließend die Wünsche der Bezirksregierung: „Ich hoffe, dass die Veränderung Ihrer Schullandschaft nachhaltig erfolgreich ist.“

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