42 Jugendliche in besonderem Camp
Detailversessen arbeiten die polnische Betreuerin Monika, Laura und Patrycja (v. l.) in dem deutsch-polnischen Jugendcamp an ihren Bildern.

Über die Ländergrenzen hinweg werden so neue Freundschaften geknüpft und bestehende vertieft. Während der gemeinsamen Aktionen der drei Partnerstädte hat Langenberg zum zweiten Mal die Rolle des Gastgebers übernommen. Dabei hat das Ehepaar Andrea und Martin Wachter, das bereits an allen vier deutsch-polnischen Treffen teilgenommen hat, die leitende Funktion und Betreuung der Jugendlichen federführend übernommen. Dabei erhalten die Wachters engagierte Unterstützung durch die Gemeinde und Bürgermeisterin Susanne Mittag sowie Dominik Potthast, dreimaliger Teilnehmer und jetziger Auszubildender in der Gemeindeverwaltung. Wichtig ist außerdem die Mitarbeit der drei Lehrer der Konrad-Adenauer-Schule, Ute Großekathöfer, Silvio Brunholz und Sven Hauptstein.

Wachsende Zahl von Bürgern packt eifrig mit an

Eine wachsende Zahl von Bürgern wie Alois Thumann, die evangelische Pfarrerin Kerstin Pilz und Pastor Olaf Loer von der katholischen Kirchengemeinde packen ebenfalls tatkräftig bei dieser internationalen Begegnung mit an. Ein äußerst geräumiges Quartier finden die 42 Jugendlichen in der Dreifach-Sporthalle der Mehrzweckhalle. In der Mensa wird das Essen aufgetischt, diese wird aber auch von der gesamten Gruppe für andere Aktivitäten genutzt. Die Räume der Konrad-Adenauer-Schule stehen zudem für Workshops bereit. Kein Wunder, ist doch Martin Wachter als Konrektor dort tätig. Nicht lange warten mussten die Gastgeber auf den Bus mit den 18 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren und drei Betreuern aus Zielona Góra an Bord. Auf ihrer Fahrt wurden auch die 13 Jugendlichen und zwei Betreuer aus Neuzelle eingesammelt. Weitere elf Jugendliche aus Langenberg runden die Teilnehmerliste ab. Getragen wird das deutsch-polnische Treffen von der Gemeinde Langenberg und der Konrad-Adenauer-Hauptschule, die inzwischen auch einen engen Kontakt mit Oberschulen in den beiden polnischen und deutschen Partnerstädten pflegt. „Füreinander begeistern“ eben.

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