Am „Grünen Weg“ aufs Tempo drücken
Bild: Nienaber
Der Endausbau des Grünen Wegs ist eigentlich erst für 2019 geplant. Manch ein Unternehmer, der in dem gleichnamigen Gewerbegebiet ansässig ist, möchte indes nicht mehr so lange warten. Mehrere Grundstückseigentümer sind in jüngster Zeit an die Gemeinde herangetreten mit der Bitte, in der Angelegenheit aufs Tempo zu drücken.  
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Nahezu alle Parzellen innerhalb des Gewerbe- und Industriestandorts in exponierter Lage unmittelbar an der Bundesstraße 55 sind zwischenzeitlich ihrer Bestimmung zugeführt worden. Die Straße hat dennoch weiterhin Provisoriumscharakter. Politik und Verwaltung haben Situation bereits seit Längerem auf dem Schirm.

Nach der zuletzt beschlossenen mittelfristigen Finanz- und Investitionsplanung ist vorgesehen, den Straßenendausbau im Jahr 2019 zu realisieren. Die vorbereitende Planung für die Maßnahme soll demnach bereist 2018 erfolgen. Manch ein Unternehmer, der am „Grünen Weg“ ansässig ist, möchte indes nicht mehr so lange warten. Mehrere Grundstückseigentümer seien in jüngster Zeit an die Gemeinde herangetreten mit der Bitte, die Maßnahme kurzfristig anzugehen, heißt es in der Sitzungsvorlage des Bauausschusses, der in dieser Angelegenheit am Dienstag berät.

Dass die Gewerbetreibenden sprichwörtlich mit den Hufen scharren, ist nachvollziehbar. Im Rahmen des Verkaufs der Grundstücke sind bereits sämtliche Erschließungsbeiträge geflossen. Der eine oder andere Langenberger Unternehmer wartet somit bereits seit fast zehn Jahren auf Besserung. Sind die Firmen am „Grünen Weg“ teils auf den Weltmarkt aktiv, verfügt die Zuwegung an mancher Stelle eher über ein Landstraßenniveau. Die Stimmen der Kaufleute und Industriellen aus der Gemeinde scheinen Gehör gefunden zu haben. „Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Grundstückseigentümer bereits die Erschließungsbeiträge vollständig bezahlt haben, spricht grundsätzlich nichts dagegen, die Realisierung der Maßnahme um ein Jahr vorzuziehen“, heißt es in der Sitzungsvorlage des Bauausschusses.

Das letzte Wort wäre in dieser Angelegenheit aber auch dann noch nicht gesprochen, wenn die Bürgervertreter kurzfristigen Handlungsbedarf sehen sollten. Eine endgültige Entscheidung wäre erst im Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2018 zu treffen. Ein positives Signal aus den Reihen des Gremiums vorausgesetzt, würde seitens der Verwaltung bereits zeitnah mit der Planung der Maßnahme begonnen werden. Die Ausschreibung der Maßnahme könnte dann im Winter über die Bühne gehen.

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