An acht Stationen das Osterfest erfahren
Bild: Wieneke
Der Osterweg im Langenberger Labyrinth auf dem alten Friedhof ist von einer Firmgruppe und ihren Begleitern geschaffen worden. Unser Bild zeigt (v. l.) Heike Röhr, Thorsten Jackwert, Annegret Mönnig, Heiko Hollenbeck, Maike Gödecke-Südhaus, Hannes Münstermann, Helga Klaus und Jonas Lanz.
Bild: Wieneke

Der befindet sich auf dem alten Friedhof in Langenberg.

Inspiration aus Recklinghausen

Realisiert wurde das Projekt von einem zehnköpfigen Team. Fünf Firmbegleiter und fünf Firmbewerber packten mit an. Das Leitthema lautete „Weg zum

Die Mitte des Labyrinths ist geschmückt mit Blumen, Licht und frischem Grün. Bild: ew
Osterfest – Weg zum Leben“. Um sich inspirieren zu lassen, besuchten sie einen Ostergarten der Pfarrgemeinde St. Antonius in Recklinghausen. „Das machen wir auch in Langenberg“, lautete der Beschluss der Firmbewerber nach ihrer Rückkehr.

Labyrinth aus Buchsbaum entwickelt sich zum Ostergarten

Der Ostergarten sollte in der Pfarrkirche St. Lambertus und St. Laurentius gestaltet werden, doch das war nicht möglich. Die Jugendlichen gaben nicht auf, und schnell war eine Lösung gefunden: Der Ostergarten wurde als ein Osterweg in das Labyrinth auf dem alten Friedhof an der Hauptstraße in Langenberg integriert. Das Labyrinth aus Buchsbaum hatten zwei Langenberger Firmgruppen im Rahmen ihrer Vorbereitung in den Jahren 2005 und 2007 gestaltet. Eine dritte Gruppe hatte zu ihrer Firmung 2010 dieses Labyrinth restauriert. In Zusammenarbeit mit einem Liesborner Künstler hatte eine weitere Firmgruppe acht Skulpturen aus Porenbeton gestaltet und in das Labyrinth integriert.

Jeder kann den Osterweg individuell erfahren

Jung und Alt können sich nun auf dem in das Labyrinth integrierten Osterweg auf eine Zeitreise mit Jesus einlassen: freiwillig, so wie es jeder möchte. Der Gang lässt viel Freiraum und bietet zugleich Gelegenheit, die Passionsgeschichte Jesu zu begreifen. Firmbewerberin Maike Gödecke-Südhaus hat einen Bilderzyklus eines Kreuzwegs recherchiert und textlich Bibelinhalte eingearbeitet, die als Wegweiser im Labyrinth mit seinen acht Stationen fungieren. Symbolisch gestaltet ist der Weg Jesu vom Palmsonntag bis zum Ostermorgen: Festlich geschmückt ist der Torbogen am Eingang des Labyrinths. Er weist auf das Geschehen am Palmsonntag hin. Ein Tisch symbolisiert das Abendmahl. Ein schlichtes Holzkreuz, eine Krone aus Stacheldraht und überlange Nägel erinnern an das Leiden und die Kreuzigung Jesu. In der Mitte des Labyrinths endet der Weg mit den Ostersymbolen Licht, Blumen und frischem Grün.

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